Malerlehrlinge aus Deutschland und Norwegen können ihre Arbeitsorte tauschen
Wie läuft die Maler-Ausbildung in Norwegen ab? Oder wie kommuniziere ich mit einem norwegischen Maler-Lehrling? Das können Interessierte Maler/Lackierer-Betriebe und Maler-Azubis bei einem 4-wöchigen Austausch jetzt feststellen.
Vom 1. bis zum 28. Mai können Unternehmen ihre Maler-Auszubildenden nach Oslo schicken und erhalten im gleichen Zeitraum einen norwegischen Lehrling. So kann der Auszubildende seinen Horizont erweitern und einen Blick über den Tellerrand werfen. Der Vorteil des Austausches liegt auf der Hand: die Mitarbeiter im Betrieb können ihre Englischkenntnisse anwenden, sich vom norwegischen Azubi Informationen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Ausbildung erklären lassen und haben einen engagierten und wissbegierigen Lehrling.
"Die Möglichkeit im Ausland Praktika zu machen, erhöht die Attraktivität der Ausbildung im Handwerk. Das ist ein wichtiger Aspekt bei der immer schwieriger werdenden Nachwuchsgewinnung", findet Mobilitätsberaterin Leona Grulich. Für den Auszubildenden sind die Erfahrungen 4 Wochen in Norwegen zu arbeiten ebenso wertvoll. Hier kann der noch so abwechslungsreichste Azubi-Alltag mal eingetauscht werden um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.
Leona Grulich: "Wer seinem Auszubildenden diese tolle Möglichkeit eröffnen möchte, kann sich bis 23. Februar 2011 bei uns melden."
Für die Unternehmen aus den Bereichen Elektro- und Sanitär-Heizung-Klima findet ein gegenseitiger Austausch vom 03. - 23.04.201 statt. Als Voraussetzungen für alle Praktika sollten Azubis offen sein für neue Erfahrungen, sich engagiert an der Vorbereitung und Durchführung Ihres Auslandsaufenthaltes beteiligen und keine Scheu vor fremden Sprachen besitzen. Weiterhin sollen die Auszubildenden mindestens 18 Jahre sein. Gefördert wird der Austausch durch Leonardo da Vinci, ein Programm der Europäischen Union im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Zusätzlich zum Stipendium, das die Aufenthalts- und Fahrtkosten abdeckt, sind auch noch Eigenmittel notwendig.
Praktische Hilfe für das Abenteuer Ausland leistet die Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Magdeburg. Informieren Sie sich bei der Mobilitätsberaterin Leona Grulich, Tel.: 0391 6268-396, leona.grulich@hwk-magdeburg.de.
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