EU-Kommission will Erleichterung bei der Tachographenpflicht
Beharrliches Eintreten des Handwerks für mehr Bürokratieabbau hat Erfolg
Zum Beschluss der EU-Kommission zur Befreiung einer Vielzahl der Handwerksbetriebe von der Tachographenpflicht, erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
„Das Handwerk hat lange auf diesen Erfolg hingearbeitet. Durch die geplante Erweiterung des Radius auf 100 km für die Tachographenpflicht wird eine Vielzahl unserer Betriebe erheblich entlastet. Damit reagiert die EU-Kommission endlich auf einen Vorschlag des ZDH, für den der Verband bereits 2009 den Preis für die beste Idee zum Bürokratieabbau erhalten hat. Gemeinsam mit Dr. Edmund Stoiber, Vorsitzender der hochrangigen Gruppe für den Bürokratieabbau, hat sich das Handwerk seitdem kontinuierlich für eine praxisnahe Lösung bei der Tachographenpflicht eingesetzt.
Die Kommission hat mit ihrem Vorschlag der Erweiterung des Radius auf 100 km eine gute Grundlage gelegt. Die Realität unserer Betriebe erfordert aber gerade in ländlichen Gebieten eine noch weitergehende Erleichterung. Ich setze mich deshalb weiter für eine Ausweitung des Radius auf 150 km ein und appelliere an die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, eine entsprechende Erweiterung zu beschließen.“
Um den Druck auf die EU-Kommission zu erhöhen, hat der ZDH ein Musterschreiben vorgelegt. Damit können Handwerksunternehmer "ihrem" Europaabgeordneten die wichtigsten Argumente für eine weitere Änderung darlegen. Das Musterschreiben finden Sie im Anhang.
Quelle: www.zdh.de
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