Handwerk entsetzt über weitere Bauverzögerung der A14

Der Präsident der Handwerkskammer Magdeburg  äußert sich entsetzt über eine weitere Bauverzögerung der A14-Nordverlängerung. „Nach der Einigung waren wir froh, dass es mit dem Bau der Autobahn endlich vorangeht. Nun scheint die nächste Klage den Autobahnbau zu verzögern. Die wirtschaftliche Entwicklung in der ländlichen und dünn besiedelten Altmark ist auf eine gute Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Für die Unternehmen hängt davon nicht nur eine termingerechte Lieferung ihrer Produkte ab, sondern in Anbetracht des Fachkräftemangels  auch eine Vergrößerung des Einzugsgebiets für Mitarbeiter. Der derzeitige Zustand ist ein klarer Standortnachteil“, so der Altmärker. 

Eine heutige Pressemeldung informierte darüber, dass die Gespräche zwischen Land und BUND erneut ins Stocken geraten sind, da der BUND den Strecken-abschnitt Dolle-Lüderitz  nun weiter beklagen will. Die Absicht des Landes, mit dem bereits unstrittigen Streckenabschnitt zu beginnen, obwohl ein gemeinsamer Bau geplant war, wurde laut Zeitungsartikel vom BUND als „neue Eskalationsstufe“ beschrieben.

„Auch wenn ursprünglich geplant war, die Abschnitte Colbitz-Dolle und Dolle-Lüderitz gemeinsam zu bauen, erwartet das Handwerk, nun wenigstens mit dem unstrittigen Abschnitt Colbitz-Dolle zu beginnen. Der durch diverse Klagen entstandene Bauverzug treibt zum einen die Kosten immer weiter in die Höhe, zum anderen belastet die Planungsunsicherheit die Unternehmen und die Menschen in der Altmark“, so Präsident Mauer.