Positionspapier gegen Schwarzarbeit

In einem gemeinsamen Positionspapier schlagen die Handwerkskammer Magdeburg und der Deutsche Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt, Region Altmark-Börde-Harz (DGB) Maßnahmen zur effektiveren Bekämpfung von Schwarzarbeit und zur Stärkung regulärer Beschäftigung vor. Handwerk und Gewerkschaftsbund fordern darin unter anderem die personelle und organisatorische Stärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS).

"Der seit Januar von den Zollbehörden zu prüfende gesetzliche Mindestlohn darf nicht zu einer Verwässerung der Kontrollen in den von der Schwarzarbeit besonders betroffenen Handwerksbranchen führen – beispielsweise im Baugewerbe oder dem Gebäudereiniger-Handwerk", warnt Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg. Die Bundesregierung müsse daher ihre Zusage, bei der FKS 1.600 zusätzliche Stellen zu schaffen, zügig umsetzen. Das Instrument des Steuerbonus für Handwerksleistungen gilt beiden als "wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Schwarzarbeit".

„Neben einem gemeinsamen Vorgehen gegen Fehlentwicklungen ist die Stärkung regulärer Beschäftigung durch angemessene Rahmenbedingungen, wie beispielsweise durch Tarifverträge, ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung von Schwarzarbeit“ so Siegfried Stegner, Geschäftsführer der DGB-Region Altmark-Börde-Harz.

Meseberg, Romy, eigenes Foto - klein

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