Achtung: EU-27 und das Vereinigte Königreich - Vorbereitung auf Ende des Übergangszeitraums

Auswirkungen auf Handwerksbetriebe

Am 1. Februar 2020 hat das Vereinigte Königreich (VK) die Europäische Union (EU) verlassen. Das seitdem geltende Austrittsabkommen sieht einen Übergangszeitraum bis zum 31. Dezember 2020 vor. Solange bleibt das VK Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion und ist weiterhin an EU-Recht gebunden. Eine Verlängerung dieser Übergangsphase ist nicht mehr möglich. Aufgrund stockender Verhandlungen ist nicht auszuschließen, dass sich dem Ende der Übergangsphase kein Handelsabkommen anschließt. 

Handwerksunternehmen müssen sich darauf einstellen, nach Ende des Übergangszeitraums mit einem erhöhten bürokratischen Aufwand, verlängerten Fristen und Umstellungen in den Lieferketten konfrontiert zu sein. Es wird zwangsläufig Hindernisse im Handel mit Waren und Dienstleistungen sowie generell im grenzüberschreitenden Austausch geben, die bislang nicht existierten. Eine gründliche Vorbereitung auf die rechtlichen Auswirkungen des Brexits ist daher unbedingt zu empfehlen.

Umfassende Informationen für Handwerksunternehmen zur Vorbereitung auf das Ende der Übergangsregeln mit dem VK finden Sie hier auf der Brexit-Website des Zentralverbands des Handwerks.

Dorit Zieler
Abteilungsleiterin Betriebsberatung/Unternehmensförderung

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