Antrag soll unbürokratisch bleiben

Durch die Neu-Finanzierung der Meistergründungsprämie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird es laut Wirtschaftsminister Armin Willingmann ab 2019 zu keinen gravierenden Änderungen für Handwerksmeister kommen. Wie bisher auch sollen Handwerker, die mindestens 15.000 Euro investieren, mit 10.000 Euro gefördert werden. Es werde eine Pauschalfinanzierung angestrebt, so dass die Handwerker einzelnen Ausgaben hinterher nicht nachweisen müssen. "Nach derzeitigem Planungsstand werden die Antragsteller auch keine zusätzlichen Angaben in den Antragsdokumenten machen müssen", erläutert der Minister in einer Pressemitteilung.

Geringfügig erhöhen werde sich lediglich der Umfang des Förderbescheides, weil dort künftig allgemeine Auflagen der EU vermerkt werden müssen. Nach EU-Vorgaben werden geförderte Betriebe zudem verpflichtet sein, ein Plakat auszuhängen, das auf die EU-Förderung hinweist und von der Investitionsbank mit dem Zuwendungsbescheid zugestellt wird.

Das handwerk hatte in Anbetracht der Finanzierungsumstellung gefordert, das Antragsverfahren auch weiterhin unkompliziert und unbürokratisch zu gestalten. (AG)

Anja Gildemeister
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