Passgenaue Besetzung
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Azubis finden und halten

Für jeden Ausbildungsplatz den richtigen Bewerber finden? Das ist sehr herausfordernd, vor allem, wenn die Bewerber ausbleiben oder in der Probezeit ausscheiden.

Das Bundesprogramm Passgenaue Besetzung bietet die benötigte Unterstützung bei der Azubisuche. Die Beraterin im Projekt "Passgenaue Besetzung" Stefanie Garbe unterstützt Sie bei der Bewerberakquise und der Bewerberauswahl. Dabei wirbt sie für Ihre Lehrstellen in Schulen, bei Bildungsträgern und auf Berufsorientierungsmessen. Sind genug Bewerber gefunden, unterstützt sie bei der Vorauswahl von geeigneten Bewerbern und bei der Weiterleitung von Bewerbungsunterlagen. Das Programm "Passgenaue Besetzung - Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Aber nicht nur bei der Besetzung von Ausbildungsstellen unterstützt das Projekt: Sollte sich über den ersten Bewerbungsprozess kein geeigneter Kandidat finden, oder sollte sich das Ausbildungsverhältnis in der Probezeit lösen, bietet sich die Möglichkeit eines Langzeitpraktikums an - konkret: die Einstiegsqualifizierung. Diese Maßnahme wird in vielen Fällen gefördert - der Betrieb muss das Praktikum nicht finanzieren und auch die Sozialversicherungsbeiträge werden durch die Förderung abgedeckt. Das bietet den Vorteil, dass Betrieb und potentieller Auszubildender sich über einen langen Zeitraum (6-12 Monate) kennenlernen können. "Auf diese Weise können sich auf den ersten Blick ungeeignete Bewerber doch noch als zukunftsfähige Wahl herausstellen.", ermuntert Stefanie Garbe die Betriebe, von der Möglichkeit dieses ausbildungsvorbereitenden Praktikums Gebrauch zu machen.

Finden Betrieb und Auszubildender zusammen, bedeutet das jedoch nicht, dass alles glatt läuft. Es gilt, immer wieder gemeinsam mit dem Auszubildenden Hindernisse zu umschiffen, wie z.B.

  • Lernschwierigkeiten
  • Herausforderungen im privaten Bereich (u.a. Schulden, Wohnungssuche)
  • Kommunikationsschwierigkeiten
  • Motivationsprobleme

Auch hierfür bietet die Handwerkskammer mit dem Landesprogramm "Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA)" Lösungsansätze für betroffene Betriebe. Dabei werden die Azubis engmaschig durch Sozialpädagogen bis zum Ausbildungsende betreut. Die Kammerkoordinierung "Zukunftschance assistierte Ausbildung" wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und ist ein Projekt innerhalb des gemeinsamen Landesprogramms "Zukunftschance assistierte Ausbildung" des Landes Sachsen-Anhalt, der Bundesagentur für Arbeit und der Jobcenter.

Stefanie Garbe
Beraterin in der Passgenauen Besetzung

Tel. 0391 6268-154
Fax 0391 6268-110
sgarbe--at--hwk-magdeburg.de

Julia Möws
Kammerkoordinatorin "Zukunftschance assistierte Ausbildung"

Tel. 0391 6268-220
Fax 0391 6268-110
jmoews--at--hwk-magdeburg.de