Stühle mit Deutschlandflagge und Niederlandenflagge
stock.adobe.com - Mikhail Mishchenko

Deutsch-Niederländischer Wirtschaftspreis

Vorreiter gesucht! Auch in diesem Jahr lobt die Deutsch-Niederländische Handelskammer einen Preis für Unternehmen und Projekte aus, die in beiden Ländern erfolgreich sind.

Aus Sicht von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann gibt es gerade für Unternehmen aus Sachsen-Anhalt gute Gründe, sich zu bewerben: "Die Niederlande sind ein außerordentlich wichtiger Partner für unser Bundesland. Sowohl bei Export und Import als auch im Tourismus stehen Spitzenplätze zu Buche. Zudem pflegen wir auf politischer Ebene intensive Kontakte zur Provinz Limburg. Da sich der Austausch zwischen unseren Ländern derart positiv entwickelt, gibt es mit Sicherheit auch zwischen Arendsee und Zeitz zahlreiche potenzielle Preisträger."

Die Niederlande liegen im Ranking der Exportländer Sachsen-Anhalts aktuell auf Platz 3: Im vergangenen Jahr lieferten heimische Unternehmen Waren im Wert von rund 1,172 Milliarden Euro - das war ein neuer Höchstwert sowie ein Plus von fast 70 Prozent in zehn Jahren. Exportiert wurden v.a. chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Branntwein und Kunststoffe. Beim Import stehen die Niederlande sogar auf Platz 2: 2019 gingen Waren im Wert von rund 1,649 Milliarden Euro nach Sachsen-Anhalt - ein Plus von 132 Prozent im Vergleich zu 2009. Importiert wurden vor allem Kunststoffe, chemische Halbwaren, Eier sowie Kakaoerzeugnisse.

Auch als Reiseziel ist Sachsen-Anhalt bei den Niederländern beliebt: Sie stellten mit mehr als 42.300 Besuchern auch 2019 die mit Abstand größte Gruppe ausländischer Touristen im Land.

Informationen zum Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis und zur Online-Bewerbung (bis 20. September 2020) unter www.dnhk.org/wirtschaftspreis.

Doreen Griesche
Betriebswirtschaftliche Beraterin
Zertifizierte Mediatorin

Tel. 0391 6268-214
Fax 0391 6268-110
dgriesche--at--hwk-magdeburg.de