F-Gase-Problematik

Die F-Gase- Verordnung (vom 01.01.2015) zielt darauf ab, die Emission von Treibhausgasen in den kommenden Jahren deutlich zu senken. Dies führt auf Grund sehr kurzer Übergangsfristen aktuell jedoch dazu, dass gängige Kältemittel nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und die Preise exorbitant gestiegen sind. Betroffen sind Servicebetriebe des Kälteanlagenbauerhandwerks und Anlagenbetreiber, wie zum Beispiel Fleischer oder Bestatter.

Betriebe, die Kälte- und Kühlanlagen betreiben, müssen nicht nur die deutlich gestiegenen Servicekosten schultern, sondern sehen sich auch mit der Situation konfrontiert, dass ihre Anlagen wegen Kältemittelmangel nur verzögert gewartet werden können oder sie gar in neue Anlagen investieren müssen. Denn eine Umstellung bestehender Anlagen auf neue Kältemittel ist in vielen Fällen gar nicht möglich, weil nicht alle Anlagenkomponenten angepasst werden können und zusätzlich auch veränderte Einsatzgrenzen bzw. eine schlechtere Anlageneffizienz nicht ausgeschlossen sind.

Weiterführende Informationen und Hilfestellungen sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www.zdh.de/fachbereiche/wirtschaft-energie-umwelt/umweltpolitik-nachhaltigkeit/f-gase-problematik/

Eine Antragstellung des Landesförderprogramms Sachsen-Anhalt ENERGIE ist für Betriebe (KMU) möglich. Kern des Programms sind Investitionen zur Energieeinsparung in allen relevanten Unternehmensbereichen. Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier:

https://www.ib-sachsen-anhalt.de/firmenkunden/investieren/sachsen-anhalt-energie.html



Karsten Gäde
Betriebswirtschaftlicher Berater

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