(v. l.) Leiter Berufsbildungszentrum Andreas Schmiedecke, Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne, Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe, CDU-Landtagsabgeordneter Tobias Krull
Handwerkskammer Magdeburg
(v. l.) Leiter Berufsbildungszentrum Andreas Schmiedecke, Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne, Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe, CDU-Landtagsabgeordneter Tobias Krull

Finanzielle Unterstützung für die ÜLU

Arbeitsministerin übergibt Zuwendungsbescheid.

Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne hat am 16. Mai im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 1,1 Millionen Euro für die überbetriebliche Lehrausbildung (ÜLU) übergeben. 

Die ÜLU stellt sicher, dass alle Auszubildenden im Land die gleichen handwerklichen Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben können und eine einheitlich hochwertige Ausbildungsqualität gewährleistet ist. Damit werden Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt wirtschaftlich und technisch darin unterstützt, eine qualifizierte und zukunftsorientierte Ausbildung künftiger Fachkräfte zu gewährleisten. 

"Die duale Ausbildung bleibt ein Erfolgsmodell", betonte Ministerin Grimm-Benne. Die überbetriebliche Lehrausbildung ergänze die betriebspraktische Ausbildung und entlaste den Betrieb. "In den Lehrgängen werden fachpraktische Fertigkeiten vermittelt, die angesichts der Betriebs- und Produktionsabläufe manchmal schwer mit der notwendigen Ruhe und Intensität zu vermitteln sind", sagte die Ministerin und informierte sich in den Lehrwerkstätten im Berufsbildungszentrum über einzelne Ausbildungskurse. Dabei kam sie mit Auszubildenden und Lehrausbildern ins Gespräch. 

"Von der überbetrieblichen Lehrunterweisung profitieren Betrieb und Lehrling gleichermaßen: Der Betrieb erhält eine gut qualifizierte Fachkraft, der Lehrling erhält eine Ausbildung über die Spezialisierung oder die Einschränkungen des Ausbildungsbetriebes hinaus", sagt Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der HWK Magdeburg. So biete die ÜLU den Lehrlingen die Möglichkeit der praktischen Vertiefung; sei es von Handgriffen und Techniken, die sie noch nicht beherrschen, sei es an Maschinen und Geräten, die in ihrem Unternehmen nicht zum Einsatz kommen oder mit denen sie dort (noch) nicht arbeiten dürfen oder sei es in Bereichen, die jenseits der Spezialisierung des eigenen Ausbildungsbetriebes liegen. "Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung, ohne die eine solche kompetente und qualifizierte Ausbildung nicht möglich wäre. Jeder gut ausgebildete Handwerker wird in Zukunft dringend gebraucht."

Bärbel Becker

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