Handwerkstag Sachsen-Anhalt fordert verlässliche Corona-Ausstiegspläne

Handwerkstags-Präsident wendet sich mit Statement an die Politik

Die 25.000 Unternehmen des Handwerks in Sachsen-Anhalt sind seit rund 24 Monaten durch Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen. Diese griffen und greifen zum Teil erheblich in betriebliche Prozesse ein und verursachen Kosten und Aufwand.

"Das Handwerk hat aktiv alle Abwehrmaßnahmen mitgetragen, die erforderlich waren. Doch einhergehend mit der Lebenswirklichkeit schwindet die Bereitschaft, dem Expertenrat bedingungslos zu folgen", erklärt Uwe Runge, Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt. "Die Krankheit wird uns dauerhaft erhalten bleiben. Das Handwerk kann aber ohne langfristige negative Folgen nicht im permanenten Ausnahmezustand leben".

Das Handwerk fordert die Politik daher auf, ein Ausstiegsszenario zu gestalten, welches eine langfristige Planbarkeit der betrieblichen Arbeit wieder ermöglicht. Das bedeutet, die unstrittig weiter notwendige Bekämpfung der Corona-Erkrankung auf medizinische Maßnahmen zu begrenzen. Für die vielfältigen Einschränkungen der Arbeitswelt, wie Abstandsgebote oder hygienische Pandemiemaßnahmen, muss ein bundesweit einheitlicher Plan erarbeitet werden, um diese auf das absolut notwendige Mindestmaß zurück zu fahren. Dabei sind Vorlauffristen für die Betriebe zu bedenken.

Anja Gildemeister
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