Herausforderungen erkannt - Umsetzung muss folgen

Mitteilung an die Medien

Die Handwerkskammer Magdeburg begrüßt die Einigung der Koalitionsparteien und die Aufnahme einiger Forderungen des Handwerks in den Koalitionsvertrag. 

„Wir sind froh, dass die Meistergründungsprämie im Handwerk verstetigt werden soll. Sie hat sich in den letzten Jahren als geeigneter Anreiz für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger erwiesen. Das Handwerk ist in verschiedenen Bereichen der Ausrüster der Energiewende – ohne genügend und starke Betriebe mit ausreichend Fachkräften und Nachwuchs werden wir es nicht schaffen“, sagte heute Hagen Mauer, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg. 

Positiv wird auch gewertet, dass die neue Regierung Sachsen-Anhalt zum mittelstands- und gründerfreundlichsten Bundesland machen und die Bürokratie reduzieren will. Hier bietet sich auch das Landesvergabegesetz an, das mit vergabefremden Aspekten überfrachtet ist.
Außerdem wird begrüßt, dass die Parteien eine rechtzeitige Berufsorientierung an den Schulen anbieten wollen. 

„Umso eher junge Menschen wissen, was sie wollen, desto motivierter können Sie lernen. Wir wollen keinen einzigen Schüler auf dem Weg verlieren – das Handwerk braucht kluge Köpfe, um den zunehmenden Herausforderungen der Berufe gerecht zu werden“, so Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerksammer Magdeburg. 

„Nach der Vertragsunterzeichnung erwarten wir eine konstruktive Abarbeitung der Punkte im Koalitionsvertrag. Wir werden die Umsetzung kritisch begleiten und stehen gerne für praxisorientierte Einblicke ins Handwerk bereit“, so Mauer weiter.

Anja Gildemeister
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