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Landesprogramm Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA) - Kammerkoordinierung ZaA

Am 1. März 2016 startete das Projekt „Kammerkoordinierung ZaA“, welches aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert wird. Die Kammerkoordinierung der Handwerkskammer Magdeburg ist für den Norden von Sachsen-Anhalt der Ansprechpartner für das Programm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“. Als Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieben, den ZaA-Projektträgern, Jugendlichen sowie den weiteren beteiligten Akteuren (Agenturen für Arbeit/Jobcenter) übernimmt die Kammerkoordinatorin eine unterstützende und beratende Funktion.

Die Kammerkoordinierung hat als Bindeglied zur Wirtschaft  insbesondere die Aufgabe, ausbildende Unternehmen für ZaA zu sensibilisieren, sie zu beraten und Ausbildungsverantwortliche zu qualifizieren. Auch die ZaA-Projektträger werden durch Unterstützungs- und  Qualifizierungsangebote bei ihrer Arbeit in den Betrieben begleitet.

Die Aufgaben der Kammerkoordinierung ZaA im Einzelnen sind:

  • Sensibilisierung und Vorbereitung der Betriebe auf die Ausbildung von Jugendlichen mit Problemlagen
  • Unterstützung bei der Akquise von Ausbildungsplätzen in enger Abstimmung mit den ZaA-Projektträgern sowie dem Arbeitsgeberservice der Bundesagentur für Arbeit
  • Vermittlung zwischen den Auszubildenden und/oder Betrieb zum Auftragnehmer bei Schwierigkeiten, Konflikten oder Krisen während der Ausbildung
  • Organisation von Coachingangeboten für Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben durch ausgebildete Coaches bzw. Prozessberater/innen
  • Unterstützung an der zweiten Schwelle und Stabilisierung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsaufnahme von Jugendlichen
  • Organisation von qualitätssichernden Maßnahmen für ZaA-Projektträger

An welche Unternehmen richtet sich ZaA?

ZaA richtet sich an Betriebe, die eine Ausbildungsberechtigung und Ausbildungserfahrung besitzen.

Im Speziellen an Unternehmen, die bereit sind, einen Teilnehmer in betriebliche Ausbildung zu übernehmen (ausbildungsvorbereitende Phase) bzw.
einen Teilnehmer in betriebliche Ausbildung übernommen haben (ausbildungsbegleitende Phase).

Ablauf für ZaA Betriebe

Phase 1 (ausbildungsvorbereitende Phase)

  • Unterstützung bei der Akquise von geeigneten Auszubildenden in enger Abstimmung mit dem Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit und den zuständigen Stellen
  • Unterstützung bei der Planung und Organisation der begleiteten betrieblichen Probearbeit
  • Begleitung und Auswertung der betrieblichen Probearbeit und Abstimmung zum weiteren Vorgehen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung der Vertragsunterlagen in Abstimmung mit den zuständigen Stellen
  • Unterstützung bei Fragen im Zusammenhang mit der Ausbildungsdurchführung

Phase 2 (ausbildungsbegleitende Phase)

  • Abschluss eines Kooperationsvertrages mit dem ZaA-Projektträger
  • regelmäßiger Informationsaustausch über bestehende Förderbedarfe der Jugendlichen und gemeinsame Lösungsentwicklung
  • Unterstützung und Information der betrieblichen Ausbilder/innen bei der Vorbereitung und Umsetzung der Ausbildung
  • Unterstützung bei administrativen Tätigkeiten im Rahmen der Ausbildungsdurchführung

Nachbetreuungsphase

Stabilisierung eines sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnisses nach Übernahme aus der Ausbildung während der Probezeit

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Julia Henkel
Assistentin "Zukunftschance assistierte Ausbildung"

Tel. 03916268-152
Fax 03916268-110
jhenkel--at--hwk-magdeburg.de



Die Kammerkoordinierung Zukunftschance assistierte Ausbildung wird gefördert durch:

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