corona, virus, infektion, immunsystem, antiserum, wuhan, coronavirus, übertragung, risiko, erreger,
peterschreiber.media - stock.adobe.com

Neue Corona-Regelungen treten in Kraft

Vierte Änderungsverordnung der Corona-Eindämmungsverordnung gilt bis 16. September

Die neuen Regelungen treten am Montag, 23. August, in Kraft und gelten bis zum 16. September. Mit der Vierten Änderungsverordnung der 14. Corona-Eindämmungsverordnung bekommen die Landkreise und kreisfreien Städte für die Entscheidung, ob und welche Maßnahmen sie bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 35 ergreifen, zusätzliche Handlungsspielräume. Sie können zur Entscheidungsfindung neben der Inzidenz weitere Kriterien berücksichtigen, so neben der Impfquote auch die Belastung des Gesundheitswesens, insbesondere hinsichtlich der Anzahl der schweren Krankheitsverläufe, der Bettenbelegung und der Auslastung der Intensivbetten-Kapazitäten in den Krankenhäusern. In der Gesamtabwägung aller Indikatoren können die Landkreise und kreisfreien Städte damit eigenverantwortlicher als bisher über die zu ergreifenden Maßnahmen entscheiden.

Bitte informieren Sie sich deshalb immer zusätzlich über die öffentlichen Bekanntmachungen in Ihrem zuständigen Landkreis:

Gemäß der aktuellen 4. Änderung der 14. Corona-Eindämmungsverordnung gelten folgende handwerksrelevante Regelungen:

  • Es gelten weiterhin alle bisherigen Basisschutzmaßnahmen (wie Abstandsregel, Maske tragen etc.). Das Masketragen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Innenräumen gilt auch weiterhin für Geimpfte und Genesene.

  • 3G-Regel ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen). Für alle Personen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, besteht dann die Pflicht zur Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests, der nicht älter als 24 Stunden sind darf, oder eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr generell und darüber hinaus Schüler*innen, weil sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden.

  • Tests sollen Voraussetzung sein für:

    • den Zugang als Besucher*in zu Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe
    • den Zugang zur Innengastronomie
    • die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (z.B. Informations-, Kultur- oder Sportveranstaltungen) in Innenräumen
    • die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, Kosmetik) ausgenommen sind: Physio-, Ergo-, Logopädie und Fußpflege
    • Sport im Innenbereich (z.B. in Fitness-Studios, Schwimmbädern oder Sporthallen)
    • die Beherbergung (bei Anreise und alle 72 Stunden für touristische Übernachtungen)

Nach unserem Informationsstand sind Selbsttests vor Ort weiterhin zulässig. Mehr Informationen dazu gibt es unter diesem Link.

  • Testpflichten für Schüler*innen: Nach den Sommerferien soll am ersten Schultag, in der zweiten und dritten Schulwoche nach Schulbeginn drei Mal wöchentlich und danach wieder wöchentlich zwei Mal getestet werden. Für Genesene und Geimpfte besteht dabei keine Testpflicht.

  • Die Regelung, dass pro zehn Quadratmeter öffentlich zugänglicher Fläche nur ein*e Besucher*in Zugang hat, insbesondere für Kultur-, Sport- und Freizeitangebote, wird aufgehoben. Bei Ladengeschäften und Einkaufszenten gilt die Beschränkung auf eine*n Kundin*en je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche weiterhin.

  • Für die Durchführung von Großveranstaltungen gibt es Erleichterungen. So ist keine Genehmigung durch das Gesundheitsamt mehr notwendig. Die Kopplung an eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35 entfällt.