Coronavirus und Kosten
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Soforthilfe

Achtung: Unternehmen ohne Rückmeldung auf ihren Soforthilfe-Antrag sollten dringend die Mailadresse prüfen.

Verwendung korrekter Mailadresse

Achtung: Die Corona-Soforthilfe (Zuschuss) kann noch bis zum 31. Mai 2020 bei der Investitionsbank beantragt werden. Unternehmen, die bis jetzt noch keine Rückmeldung zu ihren Anträgen von der Investitionsbank erhalten haben, sollten unbedingt prüfen, ob sie den Antrag an die korrekte Mailadresse gesendet haben. In der Vergangenheit sind Tippfehler und Buchstabenverwechslungen aufgetreten, die eine ordnungsgemäße Zusendung verhinderten.

Die korrekte Mailadresse lautet soforthilfe-corona@ib-lsa.de. (alle Buchstaben klein geschrieben, lsa = land sachsen anhalt). 

Sollten Sie betroffen sein, melden Sie sich bitte bei uns unter 0391 6268-243 oder betriebsberatung@hwk-magdeburg.de bzw. direkt bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Online-Antragsverfahren

Ab sofort können Unternehmen auch ein Online-Antragsverfahren zur Beantragung des Soforthilfezuschusses sowie des "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - Darlehens für Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte bei der Investitionsbank nutzen, das nun auf den Internetseiten der Bank freigeschaltet ist. Grundsätzlich müssen die Kunden wie bei der klassischen Antragstellung auch alle notwendigen Daten angeben. Das Online-Verfahren bietet aber zu den Textfeldern und Kästen zum Ankreuzen unmittelbar Ausfüllhilfen an. Der Kunde kann jederzeit das Online-Tool nutzen und auch von mobilen Endgeräten aus darauf zugreifen. Die Antragstellung ist durch das Anlegen eines personalisierten Kundenkontos, das die einzelnen Schritte abspeichert, zu jedem Zeitpunkt möglich.

Um Betrugsversuchen vorzubeugen, hat die Investitionsbank das jetzt installierte Online-Verfahren mit einem zertifizierten Dienstleister nach internationalen Sicherheitsstandards entwickelt; dazu zählt auch, dass die Kundendaten verschlüsselt werden. Die Investitionsbank weist aber ausdrücklich darauf hin, dass bereits gestellte Anträge nicht erneut über das Online-Portal eingereicht werden sollen.

Übergangsweise ist auch weiterhin die Antragstellung per E-Mail an  soforthilfe-corona@ib-lsa.de (für den Soforthilfezuschuss) sowie an  Darlehen-corona@ib-lsa.de (für das "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - Darlehen für Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte) möglich. In Ausnahmefällen geht auch der Postweg.

Cornelia Strümpel
Sekretariat Betriebsberatung/Unternehmensförderung

Tel. 0391 6268-243
Fax 0391 6268-110
cstruempel--at--hwk-magdeburg.de

 Zur Online-Antragsstellung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

"Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - Soforthilfezuschuss

Die Covid 19-Pandemie hat insbesondere zu einer massiven Gefährdung der wirtschaftlichen Existenz für Soloselbstständige, Angehörige freier Berufe und kleinerer Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten geführt. Mit dem Programm "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT - Die Corona-Soforthilfe" unterstützen der Bund und das Land Sachsen-Anhalt bei der Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Die Finanzhilfe soll zur Existenzsicherung und zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit dienen.

Das Gesamtvolumen der Zuschüsse beträgt insgesamt 150 Millionen Euro. Diese werden für Unternehmen gestaffelt als einmalige nicht rückzahlbare Leistung ausgezahlt:

Unternehmen mit

  • bis zu 5 Mitarbeitern erhalten bis zu 9.000 Euro,
  • 6 bis 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro,
  • 11 bis 25 Mitarbeitern bis zu 20.000 Euro,
  • 26 bis 50 Mitarbeitern bis zu 25.000 Euro.

Das Beraterteam der Handwerkskammer unterstützt Handwerksbetriebe bei der Antragstellung. Sie erreichen unser Team unter:  betriebsberatung@hwk-magdeburg.de und  0391 6268-243. Wir bündeln für Sie alle verfügbaren Kräfte, um Ihre Anträge schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.   

Die Beantragung sowie Ausreichung der Zuschüsse erfolgen über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Eine Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2020 per E-Mail an  soforthilfe-corona@ib-lsa.de oder digitalisiert als  Online-Antrag möglich. Bitte beachten Sie die richtige Schreibweise bei der Mailadresse (lsa = Land Sachsen-Anhalt). Die Hotline der Investitionsbank erreichen Sie unter  0391 5574 9796.

Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen und eine Deckung des fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach-und Finanzaufwands aus den fortlaufenden Einnahmen nicht mehr ermöglichen.

Geltend gemacht werden können laufende betriebliche Kosten wie z. B.

  • Mieten (für Produktionsstätten, Büros usw.),
  • Pachten,
  • Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches),
  • betriebliche Versicherungen,
  • Energiekosten und
  • Instandhaltungskosten,
  • Beiträge zu Berufsorganisationen 

für die nächsten drei auf die Antragstellung folgenden Monate. Wird ein Mietnachlass von mindestens 20% gewährt, können fünf Monate in die Berechnung einbezogen werden.

Zur Kalkulation der anrechenbaren Kosten finden Sie Berechnungshilfen im Downloadbereich auf dieser Seite.

Umsatzausfälle, Personalkosten, Wareneinsätze sowie Ausgaben für die betriebliche Altersversorgung sind hingegen nicht förderfähig.

Gemäß Aussage der Investitionsbank sind ab sofort auch nebenberuflich Selbständige antragsberechtigt, sofern folgende Definition erfüllt ist: Ein Haupterwerb liegt vor, wenn die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit aus der selbständigen gewerblichen, land-/forstwirtschaftlichen bzw. freiberuflichen Erwerbstätigkeit mindestens 15 Stunden beträgt oder hieraus mehr als die Hälfte des Einkommens des Antragstellers erzielt wird.

Die Soforthilfe wird nur bei Weiterführung des Unternehmens gewährt. Das Unternehmen darf bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein.

Die zweckentsprechende Verwendung der Soforthilfe muss spätestens sechs Monate nach Auszahlung durch entsprechende Erklärungen nachgewiesen werden.

Wir stehen in ständigem Austausch mit der Investitionsbank, um den Antragsprozess für Sie zu erleichtern sowie die FAQ-Liste zur Hilfestellung regelmäßig zu erweitern. 

"Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - Darlehen für Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte

Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalts erweitert das zunächst mit der "Soforthilfe" gestartete Hilfsprogramm "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT". Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten nun auch vergünstigte Kredite zur Verfügung.

Das Beraterteam der Handwerkskammer unterstützt Handwerksbetriebe bei Fragen zur Antragstellung. Sie erreichen unser Team unter:  betriebsberatung@hwk-magdeburg.de und   0391 6268-243.

Wer wird gefördert?

Das Finanzierungsangebot richtet sich an bestehende Unternehmen in jeglicher Rechtsform einschließlich Angehöriger freier Berufe, die durch die Corona-Krise betroffen sind, bis zu 50 Arbeitnehmer beschäftigen und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. EUR aufweisen, wobei verbundene Unternehmen entsprechend der KMU-Definition der EU in die Betrachtung einbezogen werden.

Was wird gefördert?

Das Darlehen dient der Liquiditätssicherung von Unternehmen, die durch die Auswirkungen der "Corona-Krise" unverschuldet in wirtschaftliche Probleme geraten sind.

Wie wird gefördert?

Gewährt werden Darlehen zwischen 10.000 Euro und 150.000 Euro bis zur vollen Höhe des Finanzierungsbedarfs.

Die ersten zwei Jahre werden dabei zins- und tilgungsfrei gewährt, die maximale Darlehenslaufzeit beträgt 10 Jahre und spätestens bis zum Ablauf der ersten zwei Jahre wird ein entgeltfreies Sondertilgungsrecht der vollständigen Restschuld (in einer Summe) eingeräumt.

Die Darlehensgewährung erfolgt ohne Besicherung.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

Es ist ein Nachweis zu erbringen, dass per 31.12.2019 die Kriterien für "Unternehmen in Schwierigkeiten" nicht erfüllt worden. Des Weiteren sind die Auswirkungen der Corona-Krise plausibel darzulegen.

Eine nachhaltige Rentabilität des Darlehensnehmers muss zum 31.12.2019 geeignet nachgewiesen sein.

Die Finanzierung des gesamten Vorhabens muss sichergestellt sein und die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Darlehensvertrag muss erwartet werden können.

Antragstellung bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Die vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antragsunterlagen sind aktuell als PDF-Dokument per E-Mail an  Darlehen-corona@ib-lsa.de zu senden oder als  Online-Antrag direkt ausfüllbar. In Notfällen ist auch ein postalischer Versand möglich. 

Es ist vorab keine Stellungnahme der Hausbank notwendig.

Zum wirtschaftlichen Status des Unternehmens sind letzte Jahresabschlüsse sowie eine Liquiditätsplanung vorzulegen. Im Gegensatz zu anderen Programmen verzichtet die Investitionsbank jedoch auf Vorlage von Businessplänen.

Cornelia Strümpel
Sekretariat Betriebsberatung/Unternehmensförderung

Tel. 0391 6268-243
Fax 0391 6268-110
cstruempel--at--hwk-magdeburg.de

Download Antragsunterlagen und weitere Infos:

 www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-ib-darlehen-fuer-kleine-unternehmen

"Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - Darlehen für Unternehmen bis zu 500 Beschäftigte

Seit 23. April können Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten vergünstigte Kredite bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragen. Das dafür bereit gestellte Volumen umfasst 250 Millionen Euro, für das gesamte Soforthilfeprogramm 450 Millionen Euro.

Kleinbeihilfen bis 800.000 Euro

Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem Kapitalbedarf bis zu 800.000 Euro können im Rahmen von "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" ein Darlehen als so genannte Kleinbeihilfe bei der Investitionsbank beantragen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, zwei Jahre sind tilgungsfrei, der Zinssatz liegt bei 1,69 Prozent. Die Einbindung einer Hausbank ist nicht erforderlich. 

Darlehen bis fünf Millionen Euro

Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten und einem Kapitalbedarf bis zu fünf Millionen Euro können bei der Investitionsbank vergünstigte Darlehen beantragen. Die Laufzeit beträgt sechs Jahre, sechs Monate sind tilgungsfrei, der Zinssatz beträgt gestaffelt zwischen 0,69 und 1,75 Prozent. Für die Darlehen ist ebenfalls keine Stellungnahme der Hausbank erforderlich.

Weitere Informationen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Die Antragstellung für das Darlehen "Sachsen-Anhalt ZUKUNFT" - für Unternehmen bis zu 500 Beschäftigte muss postalisch erfolgen an:

Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Förderberatung
Unternehmenskunden
Domplatz 12
39104 Magdeburg

Cornelia Strümpel
Sekretariat Betriebsberatung/Unternehmensförderung

Tel. 0391 6268-243
Fax 0391 6268-110
cstruempel--at--hwk-magdeburg.de

Download Antragsunterlagen und weitere Infos:

 www.ib-sachsen-anhalt.de/ib-darlehen-fuer-kleine-mittlere-und-grosse-unternehmen

Prüfung zur Zahlung eines "Unternehmerlohns" gefordert

In Sachsen-Anhalt gibt es zahlreiche Selbstständige, die bei der Beantragung der Soforthilfe kaum oder keine Betriebskosten geltend machen können und damit im Wesentlichen auf Grundsicherung nach dem SGB II angewiesen sind. Je nach Bewertung der Bedarfsgemeinschaft greift auch die Grundsicherung nicht bei jedem Antragsteller. Wie bereits mehrfach von der Handwerkskammer Magdeburg gefordert, hat vor diesem Hintergrund Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann gemeinsam mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen aus Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Hamburg und dem Saarland ein Schreiben an die Bundesminister Altmaier, Scholz und Heil verfasst, in dem sie für Änderungen der Soforthilfe des Bundes werben.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, erneut über eine Erweiterung der Soforthilfen zu beraten und die Auszahlung eines "Unternehmerlohns" im Rahmen der Soforthilfe zu prüfen.