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ZDH-Umfrage zu den Auswirkungen von Corona

Handwerksbetriebe bitte vom 2.-5. April teilnehmen!

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft insgesamt und natürlich auch auf die Handwerksbetriebe sind bereits aktuell erheblich. Erwartet werden muss zudem, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Ausbreitung in den kommenden Wochen weiter zunehmen werden. Um ein aktuelles Bild von der Betroffenheit der Betriebe zu erhalten, führt der ZDH gemeinsam mit vielen Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks diese Umfrage durch.

Bitte teilnehmen:

 Hier gelangen sie zur ZDH Umfrage Corona.

Die Befragung soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die wirtschaftliche Betroffenheit des Handwerks im Zeitverlauf nachverfolgen zu können. Wenn Sie die Möglichkeit sehen, sich demnächst erneut an der Befragung zu beteiligen, bitten wir Sie, beim Ausfüllen der Umfrage Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Das eröffnet uns die Möglichkeit, Sie bei der nächsten Befragungsrunde direkt auf die Umfrage hinzuweisen.

Vielen Dank, dass Sie sich in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten die Zeit nehmen, an der Befragung teilzunehmen!

Ergebnisse der ersten Umfrage zum Handwerk in der Corona-Krise

In einer Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) wurden Handwerksbetriebe zu Auswirkungen der Corona-Krise befragt. Bezogen auf den Kammerbezirk Magdeburg, sehen rund 90 Prozent der Betriebe Auswirkungen auf ihr Unternehmen.  

Die meisten Betriebe sind von Umsatzrückgängen (82 Prozent) betroffen, wobei bisher im Durchschnitt von einem Umsatzrückgang von 57 Prozent ausgegangen wird. Weiter werden Stornierungen von Aufträgen (60 Prozent), fehlendes Personal (38 Prozent), fehlende Vorprodukte oder fehlendes Material (26 Prozent) und behördlich angeordnete Schließungen (25 Prozent) als Probleme genannt, die durch die Corona-Krise entstanden sind. (Mehrfachnennungen möglich). Insbesondere bei den personenbezogenen Dienstleistungen sind mehr 89 Prozent der Unternehmen von behördlichen Betriebsschließungen beeinträchtigt.

Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, setzen die Unternehmen auf Kurzarbeit (65 Prozent), Urlaub und den Abbau von Überstunden (33 Prozent bzw. 26 Prozent). Rund 8 Prozent der Betriebe müssen Mitarbeiter kündigen. Über eine Betriebsaufgabe denken 18 Prozent der Unternehmen nach. 

Gelangen Sie mit folgendem  Link zu den Ergebnissen der ZDH-Umfrage.

Therese Klette-Schrills
Referentin für Volkswirtschaft und Statistik

Tel. 0391 6268-275
Fax 0391 6268-110
tklette--at--hwk-magdeburg.de