A14 erreicht Stendal: Wichtiger Schritt für Handwerk und Wirtschaft in der Altmark
Mit der Freigabe des 6,8 Kilometer langen A14-Abschnitts zwischen Lüderitz und Stendal-Süd am 29. Juni 2026 ist die Hansestadt Stendal erstmals direkt an die Autobahn angebunden. Damit verbessert sich die überregionale Verkehrsanbindung der Altmark deutlich.
Die Handwerkskammer Magdeburg hat das bedeutende Infrastrukturprojekt im Rahmen ihrer Interessenvertretung begleitet und unterstützt. Hauptgeschäftsführer Burghard Grupe nahm an der feierlichen Verkehrsfreigabe teil.
Die Anbindung Stendals an die A14 ist ein wichtiger Meilenstein für die Altmark und ihre Betriebe. Kürzere Wege, bessere Erreichbarkeit und eine stärkere Anbindung an überregionale Märkte verbessern die Wettbewerbsbedingungen für das Handwerk. Entscheidend ist nun, dass der weitere Ausbau zügig vorangeht und der Lückenschluss verlässlich umgesetzt wird.
Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg
Bessere Erreichbarkeit stärkt Handwerksbetriebe
Für die Handwerkskammer Magdeburg ist der weitere Ausbau der A14 von großer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung im Norden Sachsen-Anhalts. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur erleichtert es Handwerksbetrieben, Kunden und Baustellen schneller zu erreichen, Materialien zu transportieren und größere Absatzgebiete zu erschließen.
Auch für die Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden ist eine gute Erreichbarkeit wichtig. Kürzere Fahrtzeiten und bessere Verbindungen erhöhen die Attraktivität der Altmark als Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum.
Von der neuen Autobahnanbindung können deshalb nicht nur Unternehmen in Stendal, sondern Betriebe in der gesamten Region profitieren.
A14-Nordverlängerung schließt wichtige Verkehrslücke
Die A14-Nordverlängerung zwischen Magdeburg, Wittenberge und Schwerin zählt zu den bedeutendsten Verkehrsprojekten in Ostdeutschland. Sie soll eine wichtige Lücke im überregionalen Fernstraßennetz schließen und die Altmark sowie die Prignitz besser mit wirtschaftlichen Zentren und den Ostseehäfen verbinden.
Die Strecke führt durch Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Von der verbesserten Anbindung sollen insbesondere Unternehmen und Beschäftigte in den ländlichen Regionen entlang der Trasse profitieren.
Weiterer Ausbau bleibt entscheidend
Mit dem Autobahnanschluss Stendals ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Für die Betriebe und Beschäftigten in der Altmark bleibt jedoch der vollständige Lückenschluss entscheidend.
Nach den derzeitigen Planungen soll die gesamte A14-Nordverlängerung bis zum Jahr 2032 fertiggestellt werden. Als letztes Teilstück in Sachsen-Anhalt gilt voraussichtlich der Abschnitt zwischen Osterburg und Seehausen.
Die Handwerkskammer Magdeburg setzt sich deshalb weiterhin für einen zügigen Ausbau und eine verlässliche Fertigstellung der A14-Nordverlängerung ein.
Aktuelle Informationen finden Sie auf autobahn.de.
Stand: 28. Juli 2026