Betriebsmanagement KMU
Firma V - stock.adobe.com

Wichtige Infos für Betriebe

Relevantes zum Thema Ausbildung für Sie im Überblick

Die Handwerkskammer ist zuständig für alle rechtshoheitlichen Aufgaben im Rahmen der Berufsausbildung im Handwerk. Sie führt das Verzeichnis aller im Kammerbezirk bestehenden Ausbildungsverhältnisse (Lehrlingsrolle) und sichert die Aufbewahrung der Daten für den Nachweis der Berufsausbildung bis zu 60 Jahren. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Beiträge zum Thema Ausbildung, die für Sie als Betrieb relevant sind.

Über den Reiter auf der rechten Seite kommen Sie direkt in das gewünschte Untermenü. Bei Fragen können Sie sich an den jeweiligen Ansprechpartner oder die jeweilige Ansprechpartnerin wenden.

Ausbildungsberatung

Ob Lehrling oder Ausbildungsbetrieb − die Handwerkskammer informiert Sie in allen Fragen zur Ausbildung, ob es sich um die Voraussetzungen für eine gute Ausbildung, den Lehrvertrag, die Berufsschule, die Überbetriebliche Lehrunterweisung (ÜLU), den betrieblichen Ausbildungsplan, Fördermöglichkeiten, Rechte und Pflichten von Ausbildungsbetrieb und Lehrling oder Konflikte in der Ausbildung handelt. Vom vorberuflichen Praktikum bis zum Berufsabschluss stehen sie den Beteiligten mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Bildungsberater der Kammer kümmern sich vor Ort um die Ausbildungsbetriebe und geben vor allem praktische Hilfe.

Die Vervollständigung der zu vermittelnden Ausbildungsinhalte erfolgt in vielen Berufen durch die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg. Natürlich können Lehrlinge mit einer weiten Anreise im Internat des Bildungszentrums übernachten.

Die Ausbildung endet, nach Durchlaufen der Ausbildungszeit, mit einer Gesellen- oder Abschlussprüfung. Über den gesamten Zeitraum begleitet die Handwerkskammer die Ausbildungsbetriebe wie auch die Lehrlinge.

Ihre Ansprechpartner

  • Beratung zum Dualen/Trialem Studium
  • Beratung zu den Berufen des Bau- und Ausbaugewerbes, Metallgewerbes, Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbes, Glas-, Papier-, keramischen und sonstigen Gewerbes
  • Beratung zur Zusatzausbildung für Abiturienten
  • Beratung zur Berufsausbildung mit Zusatzqualifikation zum Erwerb der Fachhochschulreife

Silke Handschuck
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-181
Fax 0391 6268-110
shandschuck--at--hwk-magdeburg.de

  • Beratung zu Bildungsmessen
  • Beratungen zu Berufen des Holzgewerbes, Gewerbes für Gesundheits- und Körperpflege sowie des chemischen und Reinigungsgewerbes, und des Lebensmittelgewerbes
  • Betreuung Schulwettbewerb „Zeig dein Handwerk“

Andreas Krause
Ausbildungsberater

Tel. 0391 6268-158
Fax 0391 6268-110
akrause--at--hwk-magdeburg.de

  • Beratung zu kaufmännischen Berufen, zu den Berufen des Elektrogewerbes u. fahrzeugtechnischen Berufen
  • Beratung zur Ausbildung von Geflüchteten/Migranten
  • Beratung zur Inklusion in der Ausbildung
  • Beratung Wettbewerb "TOP Ausbilder im Handwerk“

Sabine Wölfert
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-156
Fax 0391 6268-110
swoelfert--at--hwk-magdeburg.de





Abschluss- und Gesellenprüfung

Die Handwerkskammer Magdeburg ist die zuständige Stelle für die Abnahme von

  • Zwischenprüfungen,
  • Gesellenprüfungen,
  • Abschlussprüfungen
  • für die Ausbildungs- und Umschulungsverhältnisse im Kammerbezirk der Handwerkskammer Magdeburg.

Die Handwerkskammer Magdeburg führt Zwischen-, Gesellen- und Abschlussprüfungen in den handwerklichen und einigen nicht handwerklichen, insbesondere kaufmännischen Ausbildungsberufen durch.

Jede und jeder Auszubildende muss:

  • mindestens eine Zwischenprüfung ablegen,
  • in einigen Ausbildungsberufen wird zur Zeit die so genannte "gestreckte Gesellen-/Abschlussprüfung" erprobt und
  • am Ende der Ausbildungszeit steht die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung.

Rechtliche Grundlagen
Für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine Ausbildungsordnung in der u. a. die Dauer der Ausbildung, das Ausbildungsberufsbild, die Prüfungsanforderungen, die Bestehensbestimmungen und der Ausbildungsrahmenplan geregelt sind. Ein Exemplar der Ausbildungsordnung sollte dem Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung von seinem Ausbilder übergeben werden. Die Ausbildungsordnungen können auch über die Ausbildungsberater bezogen werden.

Darüber hinaus wird von jeder Handwerkskammer eine Abschlussprüfungsordnung (APO) und eine Gesellenprüfungsordnung (GPO) erlassen, in der zum Beispiel Bestimmungen über die Zulassung zur Prüfung, Bewertungsmaßstäbe, die Folgen bei Verstößen gegen die Prüfungsordnung und Regelungen zu Wiederholungsprüfungen festgelegt sind.

Prüfungskosten
Grundsätzlich sind die Prüfungen für die Auszubildenden kostenfrei. Sowohl die Prüfungsgebühren als auch eventuell anfallende Zusatzkosten (z. B. Materialkosten) werden vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Kandidaten, die ohne Ausbildungsvertrag, d. h. als sogenannte "Externe", an einer Prüfung teilnehmen, müssen die Kosten selbst tragen.

Nachteilsausgleich
Menschen mit einer Behinderung können infolge ihrer individuellen Beeinträchtigungen/Einschränkungen Nachteile beim Erbringen von Leistungen entstehen. Zur Kompensation dieser Nachteile besteht für sie die Möglichkeit, Nachteilsausgleiche bei der Durchführung einer Prüfung zu erhalten. Dies gilt insbesondere für die Dauer der Prüfung, die Zulassung von Hilfsmitteln und die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter, wie Gebärdensprachdolmetscher für Menschen mit Hörschädigung. Diese Nachteilsausgleiche sind keine „Vergünstigungen“, sondern kompensieren behinderungsbedingte Benachteiligungen in der Prüfungssituation. Die Prüfungsanforderungen bleiben qualitativ erhalten.

Für den Erstausbildungsbereich sind Nachteilsausgleiche in der Prüfung in § 65 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) und § 42 l Abs. 1 Handwerksordnung (HWO), für die Fortbildungen, einschließlich der industriellen Meisterprüfungen, und Umschulungen in § 67 BBiG und § 42 n HWO sowie für die handwerkliche Meisterprüfung in § 11 der Meisterprüfungsverfahrensordnung geregelt.

Genauere Informationen zum Thema Nachteilsausgleich finden Sie im Informationsblatt.

Rüdiger Schmidt

Tel. 0391 6268-184
Fax 0391 6268-110
rschmidt--at--hwk-magdeburg.de

Katharina Göschka

Tel. 0391 6268-182
Fax 0391 6268-110
kgoeschka--at--hwk-magdeburg.de

Downloads:

Entsprechende Dokumente finden Sie auf dieser Seite.



Einstiegsqualifizierung - Sprungbrett in die Berufsausbildung

Das Handwerk engagiert sich beim Ausbildungspakt und unterstützt das 2004 eingeführte Sonderprogramm zur betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ). Die EQ ist ein sechs- bis zwölfmonatiges Langzeitpraktikum, welches Bewerbern mit unzureichender Ausbildungsreife den Start in eine geregelte Ausbildung erleichtern soll.

Durch die Kombination von Arbeit und Lernen haben die Bewerber über den langen Zeitraum die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Die Bewerber können sich im Betrieb ausprobieren und den angestrebten Beruf im Arbeitsalltag kennenlernen. Die Betriebe bekommen die Chance, über die Schulzeugnisse hinaus, hinsichtlich der Fähigkeiten und Neigungen die Bewerber zu testen. Daraufhin können die Betriebe zum Ende der EQ besser beurteilen, ob der Bewerber dem betrieblichen Anforderungsprofil einer Ausbildung entspricht oder nicht. Idealerweise sollte die EQ so terminiert werden, dass ein nahtloser Übergang in eine Ausbildung zum Beginn des nächsten Ausbildungsjahres möglich ist.

So funktioniert die Einstiegsqualifizierung in der Praxis:

Das Wichtigste zuerst!

Bevor eine Einstellung von EQ-Praktikanten erfolgt, ist es notwendig, sich als Betrieb bei dem für Sie zuständigen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit anzumelden. Ähnliches gilt auch für den EQ-Praktikanten. Dieser muss sich bei seinem Berufsberater der Agentur für Arbeit oder bei seinem Fallmanager des Jobcenters für das EQ anmelden.

Nähere Informationen zu den einzelnen Handlungsschritten entnehmen Sie bitte dem zum Download verfügbaren Merkblatt (siehe Downloadleiste).

Vergütung

Die örtlich zuständige Agentur für Arbeit erstattet auf Antrag des Arbeitgebers monatlich nachträglich die Vergütung bis maximal 262,00 EUR für den EQ-Praktikanten und einen pauschalisierten Gesamtsozialversicherungsbeitrag von 131,00 EUR für den Betrieb.

Qualifizierungsbausteine

Die EQ wird zwischen dem Betrieb und den Jugendlichen vertraglich geregelt. Die Inhalte und Tätigkeiten sind eng an die staatlichen Rahmenlehrpläne des ersten Ausbildungsjahres der Handwerksberufe geknüpft und wurden in sogenannten Qualifizierungsbausteinen zusammengefasst.

Abschluss mit Zeugnis und Zertifikat

Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die EQ-Praktikanten auf Grundlage von berufsbezogenen Beurteilungsbögen ein Zeugnis des Betriebes und bei besonders positiven Leistungen ein Zertifikat der Handwerkskammer Magdeburg.

Projekt Bildungsketten der Handwerkskammer

Im Rahmen der Bildungskettenvereinbarung arbeiten die vier gewerblichen Kammern in Sachsen-Anhalt daran, das Matching von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben weiterzuentwickeln und den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die beiden Bildungsprojekte „praktisch.sachsen-anhalt.de“ und „Ausbildungsqualität“ sollen hierbei ihren Beitrag dazu leisten, die duale Berufsausbildung in Sachsen-Anhalt zu stärken.

Das Teilprojekt „praktisch.sachsen-anhalt.de“ verfolgt das Ziel, eine landesweite Suchplattform zu entwickeln, die alle bereits bestehenden Suchplattformen bündelt und übersichtlich darstellt. In enger Kooperation mit den am Übergang Schule-Beruf beteiligten Akteuren soll die Qualitätsentwicklung von Praktika sowie die Akquise von Praktikumsplätzen vorangetrieben werden.

Das Teilprojekt „Ausbildungsqualität“ nimmt sämtliche Schnittstellen in der betrieblichen Berufsausbildung in den Blick. Dazu gehören beispielsweise die Implementierung von digitalen, ganzheitlichen Ausbildungsnachweisen sowie Maßnahmen zur Vermeidung vorzeitiger Lösungen von Ausbildungsverträgen. Bereits vorhandene Instrumente und Maßnahmen sollen dabei noch stärker bekannt gemacht sowie damit verbundene Angebote den Ausbildenden, Auszubildenden und Berufsschullehrern unterbreitet werden.



Logo Bildungsketten quer 2022

Stefanie Garbe
Praktikumskoordinatorin

Tel. 0391 6268-154
Fax 0391 6268-110
sgarbe--at--hwk-magdeburg.de

Saskia Timme
Koordinatorin Ausbildungsqualität

Tel. 03916268-132
Fax 03916268-110
stimme--at--hwk-magdeburg.de



Praktika

Ein erfolgreicher Weg, Bewerber auszuwählen und langfristig an den eigenen Betrieb zu binden, ist das Praktikum. Die praktischen Erfahrungen helfen einerseits den Jugendlichen bei der Berufswahl und beeinflussen andererseits die Wahl des Ausbildungsbetriebs. Eine hohe Qualität im Bereich der Praktika ist also unerlässlich, um nachhaltig den Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Mittels Bereitstellung gesammelter Informationen rund um das Thema Praktikum möchten wir Sie bei der Durchführung qualitativ hochwertiger Praktika unterstützen.



Drei gute Gründe für ein Praktikum:

  1. Berufsorientierung der Zielgruppe
  2. Dadurch Verminderung von Ausbildungsansprüchen aufgrund fehlender Informationen zum Berufsfeld
  3. Bestenfalls bereits Abschluss eines Ausbildungsvertrages zum Ende des Praktikums


Logo Bildungsketten quer 2022

Stefanie Garbe
Praktikumskoordinatorin

Tel. 0391 6268-154
Fax 0391 6268-110
sgarbe--at--hwk-magdeburg.de



Digitaler Ausbildungsnachweis

Das Berufsbildungsgesetzt verlangt, dass alle Auszubildenden einen Ausbildungsnachweis während der gesamten Ausbildungsdauer führen. Das gibt die Gelegenheit, gelernte Inhalte zu reflektieren und den Lernfortschritt für sich selbst und andere, wie die Ausbildungsverantwortlichen, sichtbar zu machen.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie hält die Digitalisierung in immer mehr Lebensbereichen Einzug - auch im Bereich der Berufsausbildung. Ein großer Fortschritt in diesem Bereich stellt der Online-Ausbildungsnachweis dar.

Hier sind die wichtigsten Gründe, die für die Einführung eines digitalen Ausbildungsnachweises sprechen:

  • Orts- und Zeitunabhängiges Führen und Kontrollieren der Berichte
  • Verknüpfungen mit dem Ausbildungsrahmenplan ermöglichen eine einfache Lernfortschrittskontrolle
  • Durch Nutzung eines Online-Anbieters kann der Zugriff verschiedener Partner niedrigschwellig ermöglicht werden – Lernortkooperation wird vereinfacht

Wenn Sie sich für die Einführung eines Online-Ausbildungsnachweises interessieren, fällt die Auswahl eines Anbieters nicht leicht, denn das Angebot von Online-Aubsildungsnachweisen im Handwerk ist ziemlich groß. Wir beraten Sie aber gern, ein Mal wöchentliche bieten wir eine Online-Sprechstunde an.

Der Online-Ausbildungsnachweis ist eine runde Sache und kann bei richtiger Nutzung einen großen Mehrwert für alle Beteiligten bringen und die Ausbildungsqualität im Unternehmen nachhaltig steigern. Bei Fragen zur Einführung oder dem Wunsch nach einer individuellen Beratung zu verschiedenen Anbietern sprechen Sie uns gerne an!



Logo Bildungsketten quer 2022

Saskia Timme
Koordinatorin Ausbildungsqualität

Tel. 03916268-132
Fax 03916268-110
stimme--at--hwk-magdeburg.de



Duales und Triales Studium

Duales Studium - Ausbildungsintegrierende duale Studiengänge

Diese Form des Studiums vereint eine Berufsausbildung inkl. berufsqualifizierendem Abschluss mit  einem akademischen Titel. Bei einem ausbildungsintegrierten dualen Studium wird parallel zum Studium eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in einem Unternehmen ausgeübt. Die berufliche Teilzeittätigkeit während der Ausbildung findet tageweise oder im Block statt. Diese Berufsausbildung ist meist auf zwei Jahre verkürzt und endet mit einer Abschlussprüfung bei der zuständigen Kammer. Nach erfolgreichem Abschluss des akademischen Teils an einer Hochschule wird der akademische Titel Bachelor verliehen.

Angebote Duale Studiengänge:

Hochschule Magdeburg-Stendal
Otto von Guericke Universität Magdeburg
Hochschule Harz

Triales Studium

Im Unterschied zu einem dualen Studium werden hier drei Abschlüsse erworben. Wer trial studiert, erwirbt zusätzlich zu seinem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf und dem Bachelorabschluss des gewählten Studienfachs noch den Meisterabschluss im Ausbildungsberuf. Und damit zeigt sich, in welcher fachlichen Richtung dieses Studienmodell zu finden ist: im Handwerk.

Angebote Triale Studiengänge:

Staatlich anerkannte private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Hannover, Köln und Schwerin: Handwerksmanagement, Craft Design (i.V.)

Silke Handschuck
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-181
Fax 0391 6268-110
shandschuck--at--hwk-magdeburg.de





Landesprogramm "Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA)"

HWK ZAA Schaubild 1480x630px 2021

Die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist widersprüchlich - zahlreiche Ausbildungsstellen können nicht besetzt werden, auf der anderen Seite finden viele Jugendliche aber keinen Ausbildungsplatz. Grund ist, dass zwischen den Anforderungen der Betriebe und den Voraussetzungen vieler Jugendlicher häufig eine große Lücke klafft, die durch die Landesmaßnahme „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ geschlossen werden soll.

Jugendliche mit Förderbedarf und deren Ausbildungsbetriebe werden bei der Ausbildung durch erfahrene Bildungsträger (ZaA–Projektträger) vor Ort und wäh­rend der gesamten Ausbildungszeit begleitet. Das umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebot wird dabei indivi­duell und flexibel an die Bedürfnisse der Jugendlichen und die Voraussetzungen der Betriebe angepasst. So profitieren beide Ausbildungspartner von dem Angebot und Ausbildung wird dort gefördert, wo sie stattfindet: in den Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes.



Dieser Inhalt wird Ihnen aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellung nicht angezeigt. Bitte stimmen Sie den externen Medien in den Cookie-Einstellungen zu, um den Inhalt sehen zu können.



Weitere Links:

Betriebsbeispiele:



Die Kammerkoordinierung Zukunftschance assistierte Ausbildung wird gefördert durch:

ZaA-Foerderleiste

Logo-ZaA-farbig



Birgit Linße
Kammerkoordinatorin "Zukunftschance assistierte Ausbildung"

Tel. 0391 6268-220
Fax 0391 6268-110
blinsse--at--hwk-magdeburg.de

Julia Henkel
Assistentin "Zukunftschance assistierte Ausbildung"

Tel. 03916268-152
Fax 03916268-110
jhenkel--at--hwk-magdeburg.de

Downloads:





Fachkräfteeinwanderungsgesetz - Auszubildende aus dem Ausland

Sie möchten gern ausbilden, finden aber keine deutschen Bewerber mehr. Eine mögliche Lösung wäre sich Auszubildende aus dem Ausland zu rekrutieren, um langfristig Ihren Fachkräftebedarf zu deckendecken zu können.

Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten, zum Beispiel rechtliche Voraussetzungen.

Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Informationen für Sie zusammengefasst.

Sabine Wölfert
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-156
Fax 0391 6268-110
swoelfert--at--hwk-magdeburg.de



Ausbildung von Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung - Ausbildung inklusiv gestalten

Menschen mit einer Behinderung arbeiten in fast allen Berufen und in sämtlichen Qualifikationsstufen und stellen somit ein klares Fachkräftepotenzial für Betriebe dar. Denn der Grad der Behinderung sagt nichts darüber aus, wie leistungsfähig ein Mensch mit Behinderung in Bezug auf einen konkreten Arbeitsplatz ist.

Nutzen Sie dieses Potenzial und gehen Sie innovative Wege in der Personalpolitik.

Lassen Sie sich im Rahmen der Inklusionsberatung der Handwerkskammer Magdeburg zum Thema Ausbildung von Menschen mit Behinderung beraten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Sabine Wölfert
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-156
Fax 0391 6268-110
swoelfert--at--hwk-magdeburg.de



Ausbildung von geflüchteten Menschen

Handwerk ist sehr vielfältig und bietet auch Flüchtlingen und Asylbewerbern attraktive Chancen, um beruflich Fuß zu fassen und sich ein Leben in Deutschland aufzubauen.

Andersdrum kann die Ausbildung von Geflüchteten oder Asylbewerbern Handwerksbetriebe dabei unterstützen Ihren Fachkräftebedarf zu decken.

Wichtige Schritte, die Unternehmen hinsichtlich der Ausbildung von Geflüchteten oder Asylbewerbern beachten müssen:

Damit ein Geflüchteter bei Ihnen beschäftigt sein darf (Praktikum, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung), muss die Person im Besitz einer gültigen Arbeitserlaubnis sein.

Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist abhängig vom Aufenthaltsstatus. Informationen über den Aufenthaltsstatus sowie den Zugang zum Arbeitsmarkt finden Sie in den Ausweispapieren Ihres Bewerbers.

  • Aufenthaltsgestattung: Asylverfahren läuft, Entscheidung noch offen.
  • Duldung: Asylverfahren wurde mit negativer Entscheidung abgeschlossen; freiwillige Ausreisepflicht für geduldete Person (abhängig vom Herkunftsland)
  • Aufenthaltserlaubnis: Asylverfahren mit positiver Entscheidung abgeschlossen; Gültigkeit siehe Datum

Weiterführende Informationen finden Sie hier auf den Internetseiten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Hinweis: Für die Dauer der Beschäftigung oder der Berufsausbildung muss der Arbeitgeber eine Kopie des Aufenthaltstitels, der Arbeitserlaubnis oder der Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung oder die Aussetzung der Abschiebung (Duldung) der geflüchteten Person in elektronischer Form oder in Papierform aufbewahren (§ 4a Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 AufenthG).

Für die Dauer der Beschäftigung oder der Berufsausbildung muss der Arbeitgeber eine Kopie des Aufenthaltstitels, der Arbeitserlaubnis oder der Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung oder die Aussetzung der Abschiebung (Duldung) der geflüchteten Person in elektronischer Form oder in Papierform aufbewahren (§ 4a Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 AufenthG).

Für die Dauer der Beschäftigung oder der Berufsausbildung muss der Arbeitgeber eine Kopie des Aufenthaltstitels, der Arbeitserlaubnis oder der Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung oder die Aussetzung der Abschiebung (Duldung) der geflüchteten Person in elektronischer Form oder in Papierform aufbewahren (§ 4a Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 AufenthG).

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei den örtlichen Ausländerbehörden  unter diesem Link.

Hinweis: Sollte das Bleiberecht des Flüchtlings am Bestand eines Ausbildungsvertrages hängen (Ausbildungsduldung), sind Sie verpflichtet, die Ausländerbehörde innerhalb einer Woche über alle Veränderungen des Vertrages (bspw. Kündigung, Verlängerung etc.), aber auch mehrfaches unentschuldigtes Fehlen des Auszubildenden zu informieren. Kommen Sie dieser Verpflichtung nicht nach, droht ein Ordnungsgeld von bis zu 30.000 EUR.
Für eine Berufsausbildung wird auch aufgrund der hohen theoretischen Anforderungen ein Sprachniveau von B2 empfohlen.

Die Beurteilungen des Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen erfolgen anhand von Kürzeln. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Internetseite.

Hinweise zu berufsbezogenen Sprachkursen und Fördermöglichkeiten können Sie dem Flyer des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingen (BAMF) entnehmen:

Wenn Sie anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerberinnen bzw. Asylbewerber oder Geduldete beschäftigen wollen, kann die Bundesagentur für Arbeit Sie finanziell unterstützen.

Bitte wenden Sie sich rechtzeitig (vor Vertragsabschluss)  an Ihren Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit vor Ort, um zu klären, ob im Einzelfall die Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind.

Die Beschäftigungserlaubnis wird dem Asylbewerber / Flüchtling schriftlich zugestellt. Darin wird er zu einem Termin bei der Ausländerbehörde eingeladen, damit die Genehmigung in den Ausweis eingetragen werden kann.

Hinweis: Vor dieser Eintragung ist die Beschäftigung nicht gestattet!

Unterstützen Sie Ihren Asylbewerber/Flüchtling bei den notwendigen Formalitäten!

  • Anmeldung bei der Krankenkasse: Sozialversicherungsnummer beantragen
  • Bankkonto einrichten bzw. erfragen
  • Steuer-Identifikationsnummer (eventuell bei der Gemeinde nachfragen)
  • Polizeiliches Führungszeugnis (wenn erforderlich bei der Gemeinde beantragen)

Eine gute Kommunikation im Betrieb fördert das Ankommen einer geflüchteten Person.

Drei Aspekte haben sich bei der Einstellung bewährt:.

  • Team vorab über die Einstellung informieren
  • Tolerantes Verhalten unterstützen, indem klare Aussagen gegen Diskriminierung und Rassismus getroffen werden
  • Tandem: Mitarbeiter ansprechen, wer bei der Integration unterstützen möchte

Bitte informieren Sie sich im Vorfeld einer Ausbildung bei der örtlichen Ausländerbehörde ( Link zur Ausländerbehörde Sachsen-Anhalts) immer über die aktuelle Rechtsprechung hinsichtlich der Ausbildung  von Flüchtlingen oder Asylbewerbern. 

 

Sabine Wölfert
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-156
Fax 0391 6268-110
swoelfert--at--hwk-magdeburg.de

Weiterführende Hinweise finden Sie unter:

 KOFA Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen

 KAUSA Landesstelle Sachsen-Anhalt



Passgenaue Besetzung

Der kostenfreie Service "Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften" richtet sich an Betriebe und handwerksinteressierte Jugendliche, die sich auf sonst üblichen Wegen nicht begegnen würden. Ziel ist die passgenaue Besetzung von Ausbildungsstellen.

Ziel:

  • Mit dem Projekt soll die Zahl der "passgenau" besetzten Ausbildungsstellen erhöht werden, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern sowie die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken.

Das Angebot für Betriebe:

  • Ermittlung des betrieblichen Bedarfs an Auszubildenden
  • Erstellen eines betrieblichen Anforderungsprofils
  • Beratung zum Azubi-Marketing
  • Beratung zur Rekrutierung und Integration von ausländischen Jugendlichen und Fachkräften
  • Suche nach potentiellen Auszubildenden
  • Auswahlgespräche, Einstufungstests und Vorauswahl geeigneter Bewerber
  • gezielte Vermittlung von Jugendlichen
  • Beratung zum Praktikum in der Einstiegsqualifizierung (EQ)

Das Angebot für Jugendliche:

  • Beratung zu Handwerksberufen
  • Erstellung eines persönlichen Bewerberprofils
  • Auswahlgespräche, Einstufungstests und Vorauswahl eines geeigneten Betriebs
  • gezielte Vermittlung an Betriebe in Einstiegsqualifizierung (EQ) und Ausbildung

Michelle Grabowy
Beraterin in der Passgenauen Besetzung

Tel. 0391 6268-210
Fax 0391 6268-110
mgrabowy--at--hwk-magdeburg.de

Downloads:

BMWi Logo 2022

ESF_ES_CMYK_Hweiss_klein

EU logo links

ESF-Claim - Zusammen Zukunft Gestalten CMYK_72ppi_klein

Passgenaue Besetzung

Das Programm „Passgenaue Besetzung - Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Deutschland erhält in der ESF-Förderperiode 2014-2020 rund 7,5 Mrd. Euro. Davon fließen rund 2,7 Mrd. Euro in das ESF-Bundesprogramm und rund 4,8 Mrd. Euro in die ESF-Aktivitäten der Bundesländer. Mit den Mitteln aus dem ESF-Bundesprogramm sollen die Beschäftigungschancen von etwa 730.000 Menschen verbessert werden.



Mobilitätsberatung

Aufenthalte im Ausland zahlen sich für junge Handwerker aus. Sie bringen von dort neue Erfahrungen mit, werden selbstständiger und können ihren Betrieben helfen, Kunden jenseits der Grenzen zu gewinnen. Die Bereitschaft von Lehrlingen, Gesellen und Jungunternehmen, Praktika außerhalb Deutschlands zu absolvieren, will die Handwerkskammer fördern und bietet eine Mobilitätsberatung an.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Izabela Peter
Mobilitätsberaterin

Mobil 01702738133
ipeter--at--europaktiv.de

Logo_Berufsbildung_ohne_Grenzen

gefördert durch:

BMWi Logo 2022





TOP AUSBILDER im Handwerk

Viele Handwerksbetriebe in unserem Kammerbezirk bilden kontinuierlich Azubis aus, begleiten sie auf dem manchmal steinigen Weg durch ihre Ausbildung und setzen sich damit nachhaltig für die Fachkräftesicherung und die stabile Qualität im Handwerk ein.

Als Anerkennung für herausragende Leistungen und hohes Engagement in der Ausbildung verleihen wir hierfür jährlich unseren Preis „TOP AUSBILDER im Handwerk“.

Möchten Sie zeigen, welchen hohen Stellenwert die Ausbildung in Ihrem Betrieb hat, bewerben Sie sich gern in diesem Jahr um die Auszeichnung oder schlagen Sie einen Betrieb vor, der in Ihren Augen diese Würdigung verdient hätte.

In die Bewertung können u.a. folgende Qualitätskriterien mit einfließen:

  • Nachwuchsgewinnung und Ausbildungsplanung
  • Ausbildungsqualität beim Ausbildungsstart und Ausbildungsablauf
  • Qualifizierungsprozesse während der Ausbildung
  • Angebot von Förder- und Unterstützungsleistungen für diverse Zielgruppen (z.B. Abiturienten, Lernschwächere etc.)
  • Betriebliche Kommunikation und Zusammenarbeit (z.B. Kooperation mit anderen Lernorten, Unterstützung bei Prüfungsvorbereitung etc. )
  • Soziales Engagement des Betriebes (z.B. für besondere Zielgruppen , wie Flüchtlinge oder Menschen mit Behinderung etc..)
  • Ehrenamtlichen Engagement des Betriebes (z.B. Mitarbeit in Ausschüssen etc.)
  • Besonders gute Ausbildungsergebnisse

Teilnahmevoraussetzungen

Es können sich ausbildende Mitgliedsbetriebe der Handwerksammer Magdeburg bewerben, oder durch eine handwerksnahe Institution (Innungen, Kreishandwerkerschaften, den Berufsbildungsausschuss sowie die Handwerkskammer Magdeburg) bzw. eigene Auszubildende vorgeschlagen werden.

Die Bewerbung / der Vorschlag muss bis zum 31.08.2022 telefonisch oder schriftlich bei dem rechts benannten Ansprechpartner eingehen und folgende Informationen enthalten:

  • Möchten Sie sich selbst bewerben oder einen Ausbildungsbetrieb vorschlagen?
  • Wie ist Ihr Name und wie lauten Ihre Kotaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)?
  • Welche Funktion haben Sie (Auszubildender, Innungsmitglied etc.)?
  • Um welchen Ausbildungsbetrieb handelt es sich (mit Anschrift)?
  • Kurze Beschreibung, warum dieser Betrieb ausgezeichnet werden sollte.

Die Ausbildungsberatung wird sich umgehend mit dem Betrieb in Verbindung setzen und gemeinsam in einem persönlichen Gespräch die Bewerbungsunterlagen ausfüllen.

Die Vorteile der Auszeichnung

  • Eine gute Ausbildung sichert Fachkräfte für den Betrieb.
  • Eine gute Ausbildung spricht sich herum.
  • Eine gute Ausbildung stärkt das Image des Handwerks und Ihres Betriebe

Dazu gibt es folgende Gewinne:

Gewinne TOP AUSBILDER 2021

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung oder Ihren Vorschlag!

Sabine Wölfert
Ausbildungsberaterin

Tel. 0391 6268-156
Fax 0391 6268-110
swoelfert--at--hwk-magdeburg.de

Logo TOP AUSBILDER im Handwerk

Download: