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Regionalpartner (BAFA)

Förderung unternehmerischen Know-hows

Über das Zuschussprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" können bereits gegründete Jungunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der freien Berufe Unternehmensberatungen in Anspruch nehmen. Das Förderprogramm dient der Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit von KMU.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurde die Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um zwei Jahre verlängert.

Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß der Richtliniendefinition) können zwei Zuschüsse beantragen. Diese nicht rückzahlbaren Zuwendungen erhalten sie unabhängig davon, ob und wie viele Zuschüsse für Beratungen bis zum 31. Dezember beantragt oder in Anspruch genommen wurden. Die De-minimis-Höchstgrenzen sind jedoch zu beachten.

Was wird gefördert?

Gefördert werden "Allgemeine Beratungen" (für Jung- und Bestandsunternehmen) zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können darüber hinaus "Spezielle Beratungen" (für Jung- und Bestandsunternehmen) beantragt werden.

Diese umfassen Beratungen von Unternehmen:

  • die von Unternehmerinnen geführt werden,
  • die von Migranten/innen geführt werden,
  • die von Unternehmer/innen mit Behinderung geführt werden,
  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund,
  • zur Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter/innen mit Behinderung,
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung,
  • zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit,
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz.

Hinweise: Jung- und Bestandsunternehmen können nur eine Förderung einer Unternehmensberatung erhalten. Das heißt, dass ein Unternehmen nur die Förderung einer "Allgemeinen Beratung" oder einer "Speziellen Beratung" beantragen und gefördert bekommen kann. Die Aufteilung der Bemessungsgrundlage (bei Jungunternehmen 4.000 Euro/bei Bestandsunternehmen 3.000 Euro) auf mehrere Beratungen ist nicht möglich.

Für Unternehmen in Schwierigkeiten sind Unternehmenssicherungsberatungen förderfähig, um die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und um Entlassungen vorzubeugen. Diese Förderung ist unabhängig vom Alter des Unternehmens. Zusätzlich kann für Unternehmen in Schwierigkeiten zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

Hinweis: Der Wechsel eines Jungunternehmens (KMU bis zwei Jahre) in ein Bestandsunternehmen (KMU ab dem dritten Jahr) oder in ein "Unternehmen in Schwierigkeiten" bewirkt nicht, dass eine weitere Förderung beantragt werden könnte. Diese Möglichkeit ist ausgeschlossen.

Vor Antragstellung

Jungunternehmen (bis zwei Jahre nach Gründung) sowie Unternehmen in Schwierigkeiten:

  • müssen vor Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem Regionalpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Der Regionalpartner händigt ein Bestätigungsschreiben über die Durchführung des Informationsgesprächs aus. Erst nach diesem Informationsgespräch darf der Antrag gestellt werden.
  • Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

Bestandsunternehmen (die keine Unternehmen in Schwierigkeiten und länger als zwei Jahre am Markt sind)

  • ist es freigestellt, vor Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner in Anspruch zu nehmen.

Zur Antragsstellung

Anträge können ausschließlich online über dieAntragsplattform des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden (siehe Reiter „Formulare“). Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.

Eine zwischengeschaltete Leitstelle sowie das BAFA prüfen dann vorab die formalen Fördervoraussetzungen sowie das Vorliegen der notwendigen Beratereigenschaft im Sinne der Richtlinie des/der vom Unternehmen gewählten Beraters/in und informieren das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis.

Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, anderenfalls kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt auch der Abschluss eines Vertrages über die zu erbringende Maßnahme.

Weitere Informationen zur Förderhöhe und zum Programmablauf finden Siehier.

Ansprechpartner für Jungunternehmen/Bestandsunternehmen:

Dorit Zieler
Abteilungsleiterin Betriebsberatung/Unternehmensförderung

Tel. 0391 6268-276
Fax 0391 6268-110
dzieler--at--hwk-magdeburg.de

Karsten Gäde
Betriebswirtschaftlicher Berater
IT-Sicherheitsbotschafter im Handwerk

Tel. 0391 6268-212
Fax 0391 6268-110
kgaede--at--hwk-magdeburg.de

Ansprechpartner Unternehmen in Schwierigkeiten/Bestandsunternehmen:

Susanne Sauer
Betriebswirtschaftliche Beraterin

Tel. 0391 6268-215
Fax 0391 6268-110
ssauer--at--hwk-magdeburg.de

Doreen Griesche
Betriebswirtschaftliche Beraterin
Zertifizierte Mediatorin

Tel. 0391 6268-214
Fax 0391 6268-110
dgriesche--at--hwk-magdeburg.de

Björn Rompe
Betriebswirtschaftlicher Berater

Tel. 0391 6268-277
Fax 0391 6268-110
brompe--at--hwk-magdeburg.de

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Das Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.