Bürokratie abbauen – Betriebe entlasten!
Bürokratische Anforderungen binden im Handwerk zunehmend Zeit und Ressourcen, die für die eigentliche Arbeit fehlen. Die Vielzahl an Dokumentations- und Nachweispflichten belastet insbesondere kleine und mittlere Handwerksbetriebe erheblich. Regelungen müssen vereinfacht und stärker an der betrieblichen Praxis ausgerichtet werden.
Förderprogramme und Antragsverfahren müssen deutlich unbürokratischer, schneller und verständlicher gestaltet werden. Auch Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren sind zu beschleunigen und konsequent zu digitalisieren. Bei der Umsetzung von Förderprogrammen – insbesondere bei EU-Mitteln – dürfen keine zusätzlichen landesspezifischen Hürden aufgebaut werden.
Verwaltung muss serviceorientiert und wirtschaftsfreundlich arbeiten: Klare Zuständigkeiten und Verlässlichkeit sind entscheidend. Vorhandene Verwaltungsdaten sollten effizient genutzt werden.
Eine mittelstandsfreundliche Vergabepraxis – insbesondere durch die Vergabe in Fach- und Teillosen und die Nutzung vorhandener Ermessensspielräume – stärkt regionale Wertschöpfung und sichert die Beteiligung des Handwerks an öffentlichen Aufträgen. Präqualifizierungen sollten für längere Zeiträume gelten.