Mit der Meisterausbildung ist Andreas Lenz gut gewappnet für den Einsatz im Handwerk.
Handwerkskammer Magdeburg
Mit der Meisterausbildung ist Andreas Lenz gut gewappnet für den Einsatz im Handwerk.

Bester Installateur- und Heizungsbauermeister 2019/2020 - Andreas Lenz

Der Quereinsteiger

Als Installateur- und Heizungsbauermeister ist Andreas Lenz ein Quereinsteiger. 1973 in der Altmark geboren, machte er im Rahmen der Berufsausbildung mit Abitur eine Lehre bei der Magdeburger Wasser- und Abwassergesellschaft und studierte dann an der Fachhochschule Magdeburg Wasserwirtschaft. Mehr als zehn Jahre lang arbeitete er danach in Berlin im Bereich Kraftwerkstechnik, war hier schwerpunktmäßig mit der Verrohrung von Gasturbinen und Generatoren beschäftigt.

Dann zog es ihn von der Hauptstadt zurück ins Ländliche, in Leitzkau kaufte die Familie ein Haus. "Ich bin ein Dorfkind und wollte nicht länger in der Stadt bleiben", sagt Andreas Lenz. Ein Ingenieurbüro in Gommern wurde sein neuer Arbeitgeber, hier übernahm der hochgewachsene Mann die Planung von Gasleitungen. 2018 erhielt er von einem regionalen Handwerksbetrieb für Heizung, Sanitär, Klempnerei und Tiefbau das Angebot, die Unternehmensnachfolge mit zu unterstützen. Innerhalb von drei Wochen war eine Entscheidung fällig. Bedingung: Ein Meisterabschluss als Installateur und Heizungsbauer. Andreas Lenz schlug ein, wechselte noch einmal den Arbeitgeber und setzte sich auf die Schulbank im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Magdeburg. Die zweijährige Vollzeitausbildung forderte einiges von ihm ab.

"Als Quereinsteiger musste ich natürlich ein paar mehr Sachen lernen als die anderen. Schwierig waren aber nicht die Inhalte, sondern eher das Behalten. Das geht einfach langsamer als in jüngeren Jahren“, sagt Andreas Lenz, der als Meisterschüler eine gute Zeit hatte. „Innerhalb unserer Klasse war der Austausch gut. Und ich mag es sehr, neuen Input zu bekommen. Man wird nicht dümmer", so Lenz. Ein Teil der praktischen Meisterprüfung war die Planung und Kalkulation eines Projektes. "Das fand ich passend, als Meister hat man ja viel mit Vorbereitung und Planung zu tun und baut nicht mehr so viel mit", sagt er. Dass er den besten Abschluss seines Jahrgangs hinlegte, kommentiert er mit einem Lächeln: "Das war nicht geplant."

Jetzt ist er gut gewappnet für den Einsatz im Handwerk. So ein mittelständischer Handwerksbetrieb mit 22 Leuten ist doch etwas anderes als ein Großunternehmen. "Es gibt viel zu tun", geht Andreas Lenz mit Freude an seine neuen Aufgaben.

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