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Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind.

Mit dem Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" sollen Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation unterstützt und dazu motiviert werden, ihr Ausbildungsplatzangebot aufrecht zu erhalten und jungen Menschen die Fortführung und den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu ermöglichen.

Die Bedingungen für alle Förderungen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. 

Die Formulare können Sie direkt online auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit hochladen.

Heike Müller
Sekretariat Bildung

Tel. 0391 6268-151
Fax 0391 6268-110
hmueller--at--hwk-magdeburg.de



Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ vom 01. August 2020 wurde mit der Zweiten Änderung verlängert und die Förderungen ausgeweitet.

Es richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind. 

Das Programm beinhaltet folgende Antragsmöglichkeiten:

  • Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit vermeiden (Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit, Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen)
  • Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie)
  • Auftrags- und Verbundausbildung
  • Zuschuss für Prüfungsvorbereitungskurse

Die wichtigsten Fragen und um Ausbildung in der Coronakrise haben wir in dieser Übersicht beantwortet.





Die Zweite Änderung der Ersten Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist zum 27. März 2021 in Kraft getreten.

Ausbildungsprämien (Ausbildungsbeginn zwischen 24.06.2020 – 31.05.2021)

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.
Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Der Betrieb ist in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen, wenn:

  • für einen Zeitraum seit Januar 2020 (der vor Ausbildungsbeginn liegt) Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit gezahlt wurde oder
  • der Umsatz des Betriebes seit April 2020 gegenüber dem jeweiligen Zeitraum im Jahr 2019 in zwei aufeinanderfolgenden (vor dem Ausbildungsbeginn liegenden) Monaten um durchschnittlich mindestens 50 Prozent oder
  • der Umsatz von durchschnittlich mindestens 30 Prozent in fünf zusammenhängenden (vor dem Ausbildungsbeginn liegenden) Monaten gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. 

Wichtig: 
Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum vom 24.06.2020 bis 31.05.2021 beginnen. Stellen Sie den Antrag spätestens 3 Monate nachdem die Probezeit des begründeten Ausbildungsverhältnisses erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die aktualisierten Informationen und Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der  Seite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Ausbildungsprämien (Ausbildungsbeginn zwischen 01.06.2021 – 15.02.2022)

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch das Ausbildungsniveau im Vergleich zu den letzten Ausbildungsjahren aufrechterhalten.

Dies ist der Fall, wenn

  • der Durchschnitt der Ausbildungsverträge der Jahre 2018 bis 2020 im Vergleich zur Zahl der Neuverträge im Jahr 2021/22 oder
  • die Summe der Neuverträge der Jahre 2018 bis 2020 im Vergleich zur Summe der Neuverträge in den Jahren 2019 bis 2021 gleich bleibt. 

Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 6.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag. Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

 Der Betrieb ist in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen, wenn:

  • für einen Zeitraum seit Januar 2020 (der vor Ausbildungsbeginn liegt) Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit gezahlt wurde oder
  • der Umsatz seit April 2020 in mindestens einem Monat gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019 um 30 Prozent zurückgegangen ist. 

Wichtig: 
Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum vom 01.06.2021 bis 15.02.2022 beginnen.
Stellen Sie den Antrag spätestens 3 Monate nachdem die Probezeit des begründeten Ausbildungsverhältnisses erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die aktualisierten Informationen und Antragsunterlagen stehen Ihnen ab Juni 2021 auf der  Seite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen

Kleinstunternehmen (bis zu 4 Mitarbeiter), die trotz der Corona-bedingter Einschränkungen die Ausbildung fortgesetzt haben, können für jeden Auszubildenden einmalig einen Sonderzuschuss in Höhe von 1000 € beantragen.

Dieser Zuschuss kann beantragt werden, wenn im Unternehmen:

  • die Geschäftstätigkeit aufgrund Corona-bedingter behördlicher Anordnung seit November 2020 stark eingeschränkt oder eingestellt werden musste und
  • die Ausbildung dennoch seit November 2020 an mindestens 30 Arbeitstagen (auch im Rahmen von Auftrags- oder Verbundausbildung) fortgesetzt wurde.

Wichtig: 
Eine Antragstellung kann für den Zeitraum ab November 2020 (auch rückwirkend !) erfolgen und ist bis spätestens zum 31. Juli 2021 möglich.
Ausbildungen werden nicht bezuschusst, wenn die Auszubildenden Ehegatten oder Verwandte ersten Grades der Betriebsinhaberin oder des -inhabers sind oder Sie bereits einen „Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit“ beziehen.

Die aktualisierten Informationen und Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit

Unternehmen, die trotz der Belastungen durch die Corona-Krise weiter ausbilden und trotz des Arbeitsausfalls weder Auszubildende noch Ausbilder in Kurzarbeit schicken, können den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung / Ausbildervergütung beantragen.

 Eine Förderung kann auch  bei einer Auftrags- und Verbundausbildung erfolgen.

Anspruchsberechtigt sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die:

  • Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit erhalten (Arbeitsausfall von mindestens 50 %) und
  • trotz relevantem Arbeitsausfalls aufgrund der Corona-Krise Auszubildende und deren Ausbilder nicht in Kurzarbeit schicken und die laufende Ausbildungsaktivität im Betrieb (oder im Rahmen einer Auftrags-oder Verbundausbildung) fortsetzen.

Auszubildende:

Wenn Auszubildende trotz Kurzarbeit die Ausbildung regulär fortsetzen, erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung zuzüglich 20 % pauschalisierter SV-Beiträge.

Ausbildende Fachkräfte:

Ab April 2021 kann auch ein Zuschuss zu den Lohnkosten der Ausbilder oder an der Ausbildung mitwirkender Fachkräfte beantragt werden, wenn diese trotz Kurzarbeit ihre Ausbildungstätigkeit fortsetzen. In diesem Fall erhalten sie einen Zuschuss in Höhe von 50 % des Bruttolohns zuzüglich 20 % pauschalisierter SV-Beiträge (maximal 4000 €; für Geschäftsführer ohne vereinbarte Arbeitsvergütung maximal 2500 € ) für jeweils bis zu 10 Auszubildende.

Wichtig:
Sie müssen der Agentur anzeigen, dass die Ausbildung fortgesetzt wird, bevor Sie den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung beantragen.

Für die Monate August 2020 bis Februar 2021 können Sie den Antrag bis zum 26. Juni 2021 stellen. Ist in der Vergangenheit ein Antrag nur deshalb abgelehnt worden, weil Sie die Fortsetzung der Berufsausbildung nicht oder nicht rechtzeitig angezeigt haben, kann für dasselbe Ausbildungsverhältnis einen neuer Antrag in der oben genannten Frist (26. Juni 2021) gestellt werden.

Für die Monate ab März 2021 muss der Antrag auf Zuschuss zur Ausbildungsvergütung/ Ausbildervergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit in der Ausbildung monatlich und innerhalb von 3 Monaten nach dem Monat gestellt werden, für den der Antrag gilt. Beide Anträge können letztmals für Dezember 2021 gewährt werden.

Sofern Sie bereits einen Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen erhalten haben, ist eine zusätzliche Förderung mit dem Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit ausgeschlossen.

Die aktualisierten Informationen und Antragsunterlagen stehen Ihnen auf derSeite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.



Übernahmeprämie

Bildet Ihr Unternehmen Auszubildende aus einem Betrieb weiter aus, der infolge der Corona-Krise insolvent ist oder die Ausbildung nicht fortführen kann, können Sie die Übernahmeprämie beantragen. Der aufnehmende Betrieb erhält die Übernahmeprämie als einmaligen Zuschuss in Höhe von 6.000 Euro. Die Prämie wird nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

 Die Förderung kann erfolgen, wenn die Übernahme eines Auszubildenden aufgrund:

  • einer pandemiebedingten Insolvenz des Ausbildungsbetriebes oder
  • einer Kündigung /eines  Aufhebungsvertrages erfolgt, weil dem Ausbildungsbetrieb die Fortführung der Ausbildung wegen der Folgen der Corona-Krise bis zum Ablauf der Ausbildungszeit nicht mehr möglich ist.

Wichtig: 
Sie können eine Förderung beantragen, wenn die Übernahme des Auszubildenden zwischen dem 1. August 2020 und dem 31. Dezember 2021 stattfindet.
Sie müssen den Antrag spätestens 3 Monate nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit des neu begründeten Ausbildungsverhältnisses stellen.

Die aktualisierten Informationen und Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der  Seite der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

















Die Änderungen der Zweiten Förderrichtlinie sind zum 1. Mai 2021 in Kraft getreten.



Verbund- und Auftragsbildung

Sollte ein kleines oder mittelständisches Unternehmen (bis zu 499 Mitarbeitende und Sitz/Niederlassung in Deutschland) aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Ausbildung im Betrieb zeitweise nicht fortsetzen können, kann eine Verbund- oder Auftragsausbildung die Lösung sei.

Die Auszubildenden behalten den Ausbildungsvertrag im Betrieb, aber Teile der Ausbildung finden vorübergehend (für mindestens 4 Wochen, die auf mehrere Zeiträume aufgeteilt werden können) in anderen Betrieben, überbetrieblichen Bildungsstätten oder bei Bildungsdienstleistern statt.

Anspruchsberechtigt sind Betriebe, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind, d.h. wenn:

  • im Jahr 2020 oder 2021 (vor der Vereinbarung der Auftrags-oder Verbundausbildung) Kurzarbeitergeld von der Agentur für Arbeit gezahlt wurde oder
  • der Umsatz des Stammausbildungsbetriebes seit April 2020 in mindestens einem Monat gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019 um 30 Prozent zurückgegangen ist.

Hinweis:  Die Prämie zur Förderung kann an den Stammausbildungsbetrieb, an den aufnehmenden Betrieb oder die überbetriebliche Bildungsstätte gezahlt werden (Abstimmung notwendig). Zudem sollte zwischen dem Stammausbildungsbetrieb und dem Verbundpartner einer ergänzender Vertrag geschlossen werden. Ein Muster können Sie bei der Ausbildungsberatung der Handwerkskammer Magdeburg anfordern.

Die Förderung in Höhe von 450 Euro pro Woche (maximal 8.100 Euro) soll entweder vom Stammausbildungsbetrieb oder dem aufnehmenden Betrieb bzw. einer Bildungsstätte bis 31. März 2022 bei der  Deutschen Rentenversicherung – Knappschaft-Bahn-See beantragt werden können.

Wichtig: Die Vereinbarung über die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem Ablauf des 31.12.2021 geschlossen werden. Anträge können bis zum 31.03.2022 gestellt werden. Die hierin vereinbarte Auftrags- oder Verbundausbildung muss eine Dauer von mindestens vier Wochen haben. Anträge können bis zum 31.03.2022 gestellt werden.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung - Knappschaft-Bahn-See zur Verfügung.



Zuschuss für Prüfungsvorbereitungskurse

Alle Ausbildungsbetriebe, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind, können ab Inkrafttreten der Änderungen der Zweiten Förderrichtlinie einen Zuschuss zu den Kosten für externe (auch digitale) Prüfungsvorbereitungskurse beantragen. Gefördert wird die Zurverfügungstellung von Teilnahmemöglichkeiten an externen Prüfungsvorbereitungslehrgängen für Auszubildende, die im Laufe des Jahres 2021 voraussichtlich ganz oder teilweise ihre Abschlussprüfung ablegen werden.

Dem Stammausbildungsbetrieb kann ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent (maximal 500 Euro) der für die Prüfungsvorbereitung  in Rechnung gestellten Kursgebühr gewährt werden. Es gibt keine Mindestdauer für die Kurse.

Wichtig: Es kann maximal ein Kurs pro Auszubildenden bezuschusst werden und nur, wenn keine finanzielle Eigenbeteiligung des Auszubildenden an den Kursgebühren vorliegt. Die Förderung ist abhängig von der regelmäßigen Teilnahme der/des Auszubildenden an der Prüfungsvorbereitung.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen Ihnen auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung - Knappschaft-Bahn-See zur Verfügung.