Das Sachverständigenwesen bietet eine verantwortungsvolle berufliche Perspektive für Menschen mit technischer Expertise und Praxiserfahrung.
SachverständigenwesenHandwerkskammer Magdeburg zu Gast an der Hochschule Magdeburg-Stendal
- Welche Aufgaben haben öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige?
- Wie wird man Sachverständiger?
- Und welche Rolle übernimmt die Handwerkskammer Magdeburg als Bestellkörperschaft?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Gastvortrags von Stefanie Winkler-Schmidt, Ansprechperson zum Sachverständigenwesen der Handwerkskammer Magdeburg, am 12. Juni 2026 an der Hochschule Magdeburg-Stendal.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Wahlpflicht-Lehrveranstaltung „Sachverständigenwesen“ am Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit statt. Ziel war es, den Studierenden einen praxisnahen Einblick in das Sachverständigenwesen aus Sicht der Bestellkörperschaft zu geben.
Deutlich wurde: Die öffentliche Bestellung ist in der Regel das Ergebnis einer langjährigen fachlichen Entwicklung. Sie setzt besondere Sachkunde, Berufserfahrung und persönliche Eignung voraus.
Stefanie Winkler-Schmidt von der Handwerkskammer Magdeburg, informierte Studierende der Hochschule Magdeburg-Stendal über das breite Spektrum des Sachverständigenwesen.
Auch die Zukunft des Sachverständigenwesens spielte eine zentrale Rolle. Energiewende, Digitalisierung und komplexer werdende technische Fragestellungen erhöhen den Bedarf an unabhängiger und qualifizierter Expertise. Gerade im Handwerk sind Sachverständige wichtige Ansprechpartner, wenn technische Sachverhalte bewertet, Gutachten erstellt oder Streitfragen sachlich eingeordnet werden müssen.
Wir sehen diese Lehrveranstaltung auch als Informations- und Motivationsveranstaltung, weil unsere Studierenden einen anderen Zugang zur Sachverständigentätigkeit erhalten und Sachverständige häufig bereits ein höheres Alter erreicht haben.
Prof. Dr.-Ing. Walter Schuhr
Viele öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige verfügen über jahrzehntelange Erfahrung. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Fachkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie handwerklich geprägte Nachwuchskräfte für diese anspruchsvolle Tätigkeit zu sensibilisieren.
Ansprechperson:
Rechtsangelegenheiten/Handwerksrolle
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Fax 0391 6268-110