"Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung bringt zusätzliche bürokratische Belastungen für Handwerksunternehmer"

Handwerkskammer-Präsident: Mitteilung an die Medien

„Angesichts der immer noch hohen Ansteckungszahlen mit COVID-19 ist es weiterhin notwendig, sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin die Gefahr der Ansteckung zu verringern. Dabei gilt es, konsequent die erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorgaben einzuhalten und immer dort, wo es die betrieblichen Abläufe zulassen, Homeoffice zu ermöglichen. 

Die im vorliegenden Kabinettsbeschluss allerdings vorgesehene Verpflichtung der Arbeitgeber zur Verlagerung von Büroarbeiten und vergleichbaren Tätigkeiten ins Homeoffice schießt deutlich über das erforderliche Maß hinaus. Sie bedeutet aus Arbeitgebersicht für die betroffenen Betriebe in diesen schwierigen Zeiten erneut zusätzliche bürokratische Belastungen und Herausforderungen und erschwert passgenaue sozialpartnerschaftliche Lösungsansätze. 

Im Übrigen halten wir die verschärften Arbeitsschutzregeln zwar für nachvollziehbar, aber dennoch für überflüssig, da schon die Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ein effektives und hinreichend hohes Schutzniveau für die Beschäftigten gewährleisten.“

Anja Gildemeister
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