Vergaberecht für Fördermittelempfänger

Seminar

Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt

Daseinsvorsorge, Infrastruktur, Forschung und Tourismus - viele Projekte sind ohne Fördermittel nicht mehr denkbar. Doch das Geld kommt nicht bedingungslos. Zu den Fördermitteln gehört typischerweise die Auflage, Vergaberecht zu beachten: Für viele Fördermittelempfänger ist dies mittlerweile ein gefährlicher, undurchdringlicher Dschungel. Zunehmend hat sich für Zuwendungsempfänger dabei die Verwendungsnachweisprüfung zu einer Art „Superrevisionsinstanz" entwickelt, die peinlich genau die Beachtung aller Verfahrensvorschriften durchsetzt.

Jeder Fehltritt des Fördermittelempfängers hat einen Preis. Und dieser Preis ist hoch! Beispielsweise kann ein Dokumentationsmangel oder der Verzicht auf die vergaberechtlich gebotene Aufteilung in Lose schon die Rückforderung von 25% der Fördersumme bedeuten. Die Wahl der falschen Verfahrensart - oder eine unzureichende Begründung für die gewählte Verfahrensart - führen zu Rückforderungen i. H. v. 50% - 100% der Fördersumme. Doch nicht genug damit: Der Rückzahlungsanspruch ist in erheblicher Höhe zu verzinsen. Zudem kann die Förderung zukünftiger Projekte gestrichen werden.

Teilnehmerentgelt: 250,00 € brutto (einschl. Seminarunterlagen und Pausenversorgung)
Option: 220,00 € brutto ab dem 2. Teilnehmer

Seminaranmeldungen bitte formlos an: seminare@sachsen-anhalt.abst.de  
oder mit dem Formular unter Downloads.

Wann: 06.12.2018 um 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wo: Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt (Haus C, Raum 105), Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg

Referent: Prof. Dr. Christopher Zeiss, Professor für Staats- und Europarecht, Professor für Staats- und Europarecht Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Bielefeld), Lehrauftrag für Vergaberecht an der Universität Potsdam

Veranstalter: Auftragsberatungsstelle Sachsen-Anhalt

Anfahrtsplan: