Die Wirtschaftskammern Sachsen-Anhalt rufen zum Wählen auf.
Landtagswahl in Sachsen-AnhaltHandwerk fordert Stabilität
07. September 2026
Handwerk fordert Stabilität, einen sachlichen Diskurs und keine Hänge-Partie bei der Regierungsbildung
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 06. September 2026 sind für die Betriebe im Handwerk Verlässlichkeit, Planbarkeit, klare politische Rahmenbedingungen und keine Hänge-Partie bei der Regierungsbildung entscheidend.
Unternehmertum braucht Stabilität. Unsere Betriebe müssen wissen, worauf sie sich einstellen können. Politische Unsicherheit darf nicht zu einem Standortnachteil für Sachsen-Anhalt werden.
Andreas Dieckmann, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg
Nach einem intensiven Wahlkampf müsse die politische Debatte wieder stärker auf Sachlichkeit und Fakten ausgerichtet werden. „Die Probleme liegen auf dem Tisch. Betriebe müssen von Bürokratie entlastet, die Fachkräftebasis gesichert, die Infrastruktur gestärkt und Unternehmen von Kosten (Energiepreise, Lohnnebenkosten, …) entlastet werden“, betont Dieckmann.
Zugleich warnt Dieckmann davor, bei knappen Haushaltsmitteln an gut funktionierenden Förder-Programmen für die Wirtschaft zu sparen. „Gerade wenn Geld knapp ist, müssen Mittel dort eingesetzt werden, wo sie nachweislich Wirkung entfalten. Programme, die sich etabliert haben und das Handwerk stärken, dürfen nicht leichtfertig infrage gestellt werden“, so der Handwerkskammer-Präsident.
Sachsen-Anhalt müsse zudem ein guter Standort für Fachkräfte und Investoren bleiben. Dafür brauche es ein Klima, in dem Menschen und Unternehmen Vertrauen fassen können. „Das Handwerk braucht gut ausgebildete Menschen. Wer hier arbeiten, eine Ausbildung machen, investieren oder einen Betrieb übernehmen will, braucht verlässliche Perspektiven“, so Dieckmann.
Die Handwerkskammer Magdeburg steht für Gespräche bereit.
01. September 2026
Verantwortung übernehmen und wählen gehen
Die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern des Bundeslandes rufen die Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre Beschäftigten und alle Wahlberechtigten dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Die Kammerpräsidenten Klaus Olbricht (IHK Magdeburg), Sascha Gläßer (IHK Halle-Dessau), Thomas Keindorf (Handwerkskammer Halle) und Andreas Dieckmann (Handwerkskammer Magdeburg) erklären gemeinsam:
Sachsen-Anhalt braucht gute Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum, Investitionen, Ausbildung, Beschäftigung und unternehmerisches Engagement. Wir stehen vor einer richtungsweisenden Wahl. Bitte, nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und gehen Sie wählen.
Was die Wirtschaft von der künftigen Landespolitik erwartet
Die Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern haben ihre Erwartungen an die künftige Landespolitik jeweils in Positionspapieren zusammengefasst. Sie zeigen, welche Themen für die Unternehmen im Land besonders wichtig sind.
Die Positionspapiere und Wahlprüfsteine bieten die Möglichkeit, sich über die Forderungen und Positionen der Kammern zur Landtagswahl zu informieren:
- Handwerkskammer Magdeburg
- Handwerkskammer Halle (Saale)
- IHK Halle-Dessau
- IHK Magdeburg (PDF öffnet sich)
20. Juli 2026
Forderungskatalog - was braucht das Handwerk?
Im Vorfeld der Landtagswahlen am 6. September 2026 hat der Handwerkstag Sachsen-Anhalt einen umfassenden Forderungskatalog vorgelegt. Die sogenannten Wahlprüfsteine benennen zentrale politische Handlungsfelder und machen deutlich, wo aus Sicht des Handwerks dringender Verbesserungsbedarf besteht.
Im Mittelpunkt stehen dabei bessere Rahmenbedingungen für Betriebe:
- weniger Bürokratie,
- effizientere Verwaltungsstrukturen und
- mehr wirtschaftsfreundliches Handeln.
Gleichzeitig braucht das Handwerk mehr gesellschaftliche Anerkennung für seine Leistungen in der Fachkräftesicherung, der regionalen Wertschöpfung und der Daseinsvorsorge – sowie stärkere Impulse, um die Attraktivität handwerklicher Berufe nachhaltig zu erhöhen.
Demokratie lebt vom Mitmachen. Wer wählt, entscheidet mit, welche Rahmenbedingungen unsere Betriebe, Auszubildenden und Beschäftigten in den kommenden Jahren haben. Ob in Magdeburg, der Altmark, der Börde, im Jerichower Land, im Salzlandkreis oder im Harz: Entscheidungen von Landtag und Landesregierung wirken sich unmittelbar auf Werkstätten, Baustellen, Bildungszentren oder Berufsschulen aus. Deshalb: Gehen Sie zur Wahl – jede Stimme zählt.
Andreas Dieckmann, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg
Die Wahlprüfsteine des Handwerks
Klicken Sie auf die Themen der Wahlprüfsteine. Sie werden auf die nächste Seite geleitet, in der der Wahlprüfstein im Detail erläutert wird.
Vier Fragen an die Parteien
Zentrale Fragen aus den Wahlprüfsteinen wurden an die Parteien mit Bitte um Beantwortung versendet. Die Antworten finden Sie durch das Anklicken der jeweiligen Frage.
Das sagen Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer...
Melissa Leiste
Fleischerei Leiste, Wernigerode
Hartmut Bohnefeld
Elektro Bohnefeld GmbH, Wettin-Löbejün
Marcel Blancke
Blancke & Trumpa GmbH, Hohe Börde-Groß Santersleben
Kathleen Berngruber
HT Service GmbH, Halle
Das IHK-HWK Wahlforum zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt
Ein gemeinsames Wahlforum zur Landtagswahl veranstalten die Industrie- und Handelskammer Magdeburg sowie die Handwerkskammer Magdeburg am 1. Juli ab 18 Uhr in der Hyparschale Magdeburg. Im Folgenden können Sie sich den die gesamte Aufzeichnung ansehen.
Nach der Begrüßung durch Klaus Olbricht, Präsident der IHK Magdeburg und Andreas Dieckmann, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg, gab es ein Podiumsgespräch.
Die Teilnehmer waren:
- Eva von Angern, DIE LINKE
- Dr. Lydia Hüskens, FDP
- Gordon Köhler, AfD
- Sven Schulze, CDU
- Susan Sziborra-Seidlitz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- Prof. Dr. Armin Willingmann, SPD
- Thomas Schulze, BSW
Als Dachorganisation vertritt der Handwerkstag Sachsen-Anhalt die Interessen von rund 23.200 Betrieben mit etwa 115.000 Beschäftigten – darunter rund 7.000 Auszubildende. Angesichts anhaltend schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sieht das Handwerk seine Zukunftsfähigkeit zunehmend unter Druck und fordert verlässliche, praxisnahe politische Lösungen.
Ansprechperson:
Referentin des Präsidenten und des Hauptgeschäftsführers
Tel. 0391 6268-123
Fax 0391 6268-110